20.06.2017, 15:05 Uhr

Heimaturlaub zum Heiraten genutzt

(Foto: privat)
NIEDERSCHREMS. Klaus Oberbauer aus Niederschrems hatte diesmal seinen Heimat-Besuch zu einem ganz besonderen werden lassen. Er und seine Braut Marisa Widiyanti leben und arbeiten in Yangon (Myanmar). Bereits zu Weihnachten fanden in der Heimat der Braut, in Yogyakarta (Indonesien) die Ringweihe und die offizielle Verlobung in traditioneller Tracht statt.
Die standesamtliche Trauung in Schrems wurde von Eva Hemmer sehr persönlich in englischer Sprache durchgeführt und mit einem Song des Bräutigam-Vaters Gerald Oberbauer untermalt. Anschließend ging es in die Waldschenke Schreiber zum Mittagessen, wo danach in der Kapelle „St. Johann/Walde“ das Läuten des Wunschglöckchens nicht fehlen durfte.
Am nächsten Tag fand die zweisprachige Zeremonie mit priesterlichem Segen durch Pfarrer Dr. Herbert Weissensteiner im wunderschön geschmückten Naturgarten der Familie Oberbauer in der Heumühle in Niederschrems statt. Einfach großartig waren die Gesangseinlagen mit Musikschuldirektor Kurt Köller und Johanna Reiterer mit zwei Arien aus der Zauberflöte und dem „Halleluja“ von Leonhard Cohen. Begleitet wurden sie am E-Piano von Svatomir Vodak; er und Dir. Thomas Heher auf der Posaune ließen die Zeremonie mit „Memory“ aus Cats ausklingen. Als Überraschung für die Gäste hatte das Brautpaar eine Tanzeinlage zum Donauwalzer einstudiert.
Untermalt wurde die anschließende Feier vom Quatschbergecho. Als besondere Aufgabe musste Klaus seiner Marisa ein Schioutfit anlegen, Traktor fahren, bzw. mussten beide sich einem „Cat-Owner-Exam“ unterziehen und, wie es sich für richtige Waldviertler gehört, Holz schneiden.
Bevor es dann mit einer „Ballonfahrt“ (mit Ballons geschmückter Schubkarren) ins „Dorfbründl“ ging, erwartete die Gäste bei einem Gläschen Sekt die Power Point Präsentation „The Life of Klaus - A long and winding road“ sowie eine über die Braut. Das Gasthaus erstrahlte im Vintage-Stil; wesentlich dazu hatte Meisterflorist Florian Dienstl mit seinem prächtigen Blumenschmuck beigetragen; schon am Nachmittag konnte man sich an dem wunderschön geschmückten Zeremonienplatz mit der Weeding-Arch rund um den kleinen Naturteich erfreuen. Bei der Feier durften auch ein Feuerwerk und der Mitternachtstanz im Hof, umringt von Sprühkerzen, nicht fehlen.
Durch die vielen Auslandaufenthalte von Klaus Oberbauer waren zur den beiden Feiern mehr als 100 Gäste aus Argentinien, Deutschland, Frankreich, Indonesien, Italien, Österreich und den Philippinen gekommen.
Geflittert wurde in Barcelona, bevor beide wieder Richtung Yangon zu ihren geliebten Katzen Fergus und Chitey (burmesisch: Liebe) aufbrachen.
Etliche Anfragen, ob dieser wunderbare Naturgarten auch von anderen Personen für persönliche Feiern genutzt werden könnte, sind bereits bei der Familie Oberbauer eingegangen. Wer weiß, vielleicht wird dieser Geheimtipp im idyllischen Braunautale bald Realität!
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