31.10.2016, 10:10 Uhr

Keine Angst um die Marieneiche

Schneidarbeiten an der Doppeleiche beim Harabruckteich irritierten Bürger

GMÜND (mm). Am Morgen des 27. Oktober wandten sich besorgte Gmünder an die BB-Redaktion: "Die Doppeleiche beim Harabruckteich wird umgeschnitten!" Vermutungen ob politischer Hintergründe standen kurzzeitig im Raum – die Geschichte lässt grüßen.

Eiche von Totholz befreit
Doch ein Gespräch mit Franz Höllrigl, Abteilungleiter für Bauwesen bei der Stadtgemeinde Gmünd, brachte schnell Licht ins Dunkel: "Seit sieben Uhr wird im Zuge der Arbeiten für die Beleuchtung um den Teich auch die Eiche von Totholz befreit."
Der Baum steht zu zwei Dritteln auf dem Grund der Familie Habsburg und zu einem Drittel auf Gemeindegrund. Da erst jüngst ein Ast heruntergefallen sei und man für den Fall von Schneebelastung im Winter weitere Äste vor dem Abbrechen und damit Passanten vor Verletzungen bewahren wolle, seien diese Arbeiten notwendig gewesen. Das gehöre eben zur Pflege eines Baumes dazu.
"Es sind immer einzelne Personen verantwortlich, wenn etwas passiert", erklärte Höllrigl, der damit den Sicherheitsaspekt nochmals betonte. Beim Lokalaugenschein konnte endgültig Entwarnung gegeben werden: Der 300 Jahre alten Marieneiche, die schon vor Jahren von engagierten Bürgerinnen unter Beteiligung der Stadtgemeinde vor dem Fällen bewahrt werden konnte, wurde kein überflüssiger Ast gekrümmt.
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