27.06.2017, 12:33 Uhr

Leserbrief zu „Kommentar“ Ausgabe 25

Symbolfoto
Sehr geehrte Frau Jungmann,
Sie haben Recht, Missernten sind immer betrüblich, wie auch Felsstürze, Überschwemmungen oder Lawinenabgänge. Wie diese sind sie aber vom Menschen nicht wirklich steuerbar, auf gar keinen Fall von meinem Freund Otto Normalverbraucher! Von steigenden Preisen profitieren meiner Meinung nach auch die Landwirte und keinesfalls die Konsumenten, im Falle einer Überproduktion leiden die Bauern unter den fallenden Preisen. Die Bauern leiden also immer !
Künstlich billig gehaltene Lebensmittel finde ich im Handel übrigens nicht – im Gegenteil – nichts wird ständig teurer als Essen. Sollte der Lebensmittelpreis wirklich zu niedrig sein kann es nur an den völlig überzogenen EU-Förderungen für die Landwirtschaft liegen, diese Förderungen werden ebenfalls aus Ihren, meinen und Otto`s Steuern finanziert. Ich finde es auch keinesfalls verwerflich, dass sich Otto Normalverbraucher auch ein wenig „restliches Konsumieren“ leisten kann und nicht nur Hubertus Grosskotz und Regia Vonder Dickenlippe.
Dr. Josef Weisgram, Eggern via E-Mail
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