28.06.2017, 14:14 Uhr

Leserbrief zur Waldviertelautobahn und verwandten Themen von Otto Kustka aus Litschau

Symbolfoto (Foto: Zoom-Tirol)
Es gibt, wie oft, einige Möglichkeiten. Man kann eine Region stärken oder man kann ihre Bewohner ins Auto zwingen, die Hintergründe verschweigen und teure Ersatzlösungen propagieren. Werden unter dem Vorwand größerer Effizienz regionale Einrichtungen (z. B. die Gynäkologie in Waidhofen) systematisch abgewürgt, bringt das den Betreibern der Spitalsholding höhere Gewinne, während Tausenden Frauen (und natürlich auch den Straßen) die höheren Belastungen durch Massenbetrieb und Waldviertelrallye zugemutet werden. Erlaubt man der privatisierten und hoch subventionierten Bahn, den Gütertransport immer mehr einzuschränken, haben einige den Gewinn und wir den Schwerverkehr auf den Straßen. Werden Spekulanten, die an Kriegen und Hungersnöten verdienen, nicht bestraft sondern durch Bankenrettung belohnt, haben wir und Millionen Flüchtlinge das auszubaden. So ruiniert man Staatshaushalt und Region. Um eine konsequent asoziale Politik zu verschleiern, müssen Scheinlösungen propagiert werden. Deshalb werden uns Sparprogramme für die Bevölkerung und riesige Ausgaben für selbst verursachte Problem als notwendiger Fortschritt eingeredet. Die volkswirtschaftliche Belastung ist zwar wesentlich größer, aber dafür ungerechter verteilt. Super...
Von Otto Kustka, Litschau
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