07.11.2017, 12:00 Uhr

So besiegt unser Bezirk den Herztod

Bgm. Helga Rosenmayer und Vizebgm. Hubert Hauer sind stolz auf die drei neuen Defis, die heuer montiert wurden. (Foto: Winkler)

Im Bezirk Gmünd retten 41 Defibrillatoren im Ernstfall Leben. Wir zeigen den BB-LeserInnen wo.

BEZIRK (eju). Wenn ein Mensch einen Herzanfall erleidet, werden die Minuten bis zum Eintreffen der Rettung zur Ewigkeit. Defibrillatoren können in einer derartigen Situation Leben retten. Auch im Bezirk Gmünd gibt es immer mehr Geräte. Die Bezirksblätter haben nachgefragt, wo Sie im Notfall einen Defi finden.
Derzeit befinden sich laut „Definetzwerk Österreich“ an folgenden Standorten in der Stadt Gmünd Defibrillatoren: Stadtplatz, Schubertplatz, Naturpark Blockheide, Schulzentrum Gmünd, Stadtamt Gmünd, Sole-Felsen-Bad und Hotel Sole-Felsen-Bad, T-Systems Austria. Erst im Sommer hat die Stadtgemeinde Gmünd drei zusätzliche öffentlich zugängliche Defis (Stadtplatz, Schubertplatz, Naturpark Blockheide) angeschafft.
Bürgermeisterin Helga Rosenmayer zu diesen gegebenenfalls lebensrettenden Investitionen: „Defibrillatoren sind eine wichtige Errungenschaft, die im Notfall Leben retten können. Eben darum ist es wichtig, ein ausgebautes Netz an Defibrillatoren zu haben, da im Notfall wenige Minuten über Leben und Tod entscheiden können.“
Zu einem lebensbedrohlichen Notfall kann es überall kommen. Ziel des Projektes Definetzwerk (www.definetzwerk.at) ist es deshalb, die für jedermann zugänglichen Defis mit Hilfe einer Datenbank nutzbar zu machen. Jeder hat unter www.definetzwerk.at auch die Möglichkeit, einen Defi-Standort über eine Eingabemaske einzumelden. Informationen gibt es dazu auch beim Roten Kreuz, das auch die Stadtgemeinde Gmünd beim Ankauf neuer Defis unterstützt hat.
Markus Hobiger, der Geschäftsführer des Roten Kreuzes Gmünd, berichtet: "In unserem Bezirksstellenbereich sind derzeit 40 Defibrillatoren angebracht. Auf www.144.at/defi kann man die aktuellen Standorte abfragen. Wie wichtig ein Defi sein kann, hat man Ende Mai im Sole-Felsen-Bad Gmünd gesehen – dort konnte ein Badegast erfolgreich reanimiert werden. Ein 56-jähriger Mann war auf der Terrasse leblos zusammengebrochen. Eine Ersthelferin – eine Wiener Ärztin – brachte dann gemeinsam mit dem Badpersonal einen Defibrillator zur Anwendung. Rasches Eingreifen durch Ersthelfer ist für Notfallpatienten überlebensnotwendig. Die Zeit bis zum Eintreffen des Roten Kreuzes kann nur durch lebensrettende Sofortmaßnahmen überbrückt werden. Daher ist die regelmäßige Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse besonders wichtig. Auf www.erstehilfe.at sind aktuelle Kurstermine zu finden.
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