19.10.2016, 12:38 Uhr

Stefan Hammerschmidt aus Eisgarn wurde ausgezeichnet

V.l.n.r.: AK NÖ-Präsident Markus Wieser, Daniela Weber, Sandra Nitzsche, Doris Artner, Jacqueline Staudinger, Bgm. Matthias Stadler, Lisa Gringl, LR Karl Wilfing, Matea Paškvan, Wolfgang Rauter, AK NÖ-Direktor Helmut Guth, Stefan Hammerschmidt, LA Emmerich Weiderbauer, Réka Imola Diénes, LA Heidemarie Onodi, Univ.-Prof. Rudolf Taschner, Moderatorin Lisa Mayr. (Foto: Alexandra Kromus)

Die AK Niederösterreich verlieh zum 11. Mal den Wissenschaftspreis.

ST. PÖLTEN/EISGARN. Neun Akademikerinnen und Akademiker wurden im ArbeitnehmerInnenzentrum in St. Pölten mit dem Wissenschaftspreis 2016 der AK Niederösterreich ausgezeichnet. Die Nachwuchsforschung und wissenschaftliche Auseinandersetzung der AbsolventInnen mit den heutigen Anforderungen der Arbeitswelt förderte die AK Niederösterreich damit zum bereits 11. Mal. AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzender Markus Wieser und AK Niederösterreich-Direktor Helmuth Guth zeigten sich beeindruckt von der Qualität der Arbeiten und gratulierten den PreisträgerInnen herzlich.


5150 Euro Fördergelder

Vergeben wurde der mit insgesamt 5.150 Euro dotierte Preis in drei Kategorien: Innovationspreise, Förderpreise und Sonderpreise. Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen heuer einen inhaltlichen Fokus auf Forschungen zu Themen wie Arbeitszufriedenheit, Veränderungen in den Arbeitsanforderungen durch Industrie 4.0 und Digitalisierung und den daraus resultierenden Konsequenzen. Auch der aktuellen Frage, inwiefern ein Unterschied zwischen Voll- und Teilzeitbeschäftigten zum Tragen kommt, wurde nachgegangen.


Im Dialog mit Lehre und Forschung

Im gegenseitigen Austausch sieht AK-Präsident Markus Wieser eine Chance auf neue Perspektiven: „Der Wissenschaftspreis ist eine Gelegenheit für uns als Interessenvertretung der ArbeitnehmerInnen, mit Lehre und Forschung in Dialog zu treten und dadurch voneinander zu lernen“, betont er. AK Niederösterreich-Direktor Mag. Helmut Guth unterstreicht diesen positiven Effekt: „Die Erkenntnisse der Arbeiten fließen in die Grundlagenarbeit der Expertinnen und Experten der AK Niederösterreich ein und haben so auch eine sehr praktische Bedeutung.“
Einer der Preisträger kommt aus Eisgarn, er erhielt einen 350 Euro dotierten Förderpreis: DI Stefan Hammerschmidt schrieb an der TU Wien eine Diplomarbeit zum Thema: "Neues Arbeiten: Formen der Handlungsautonomie und deren Auswirkung auf die Arbeitszufriedenheit."
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