29.05.2017, 14:18 Uhr

Zur Theoretischen angetreten!

Für unsere Aktion "Steig Ein" haben sich drei Promis der theoretischen Führerscheinprüfung gestellt.

BEZIRK (mm). Früher waren es Prüfungsbögen, heute regiert Kollege Computer, der für Margit Weikartschläger, Karl Harrer und Klaus Rosenmayer jeweils 20 reale Prüfungsfragen zusammengestellt hat – die diese mit wechselndem Erfolg beantworten konnten.

Das ist arg!
Margit Weikartschläger moniert unklare Fragestellung, kämpft sich aber tapfer durch den Fragendschungel. Das richtige Beladen eines Kombis und Betrieb eines E-Fahrzeuges bereiten ihr kein Kopfzerbrechen. Der Transport von Kindern unter 14 Jahren auf dem Beifahrersitz "ist nicht so einfach". Nach 20 Fragen das Ergebnis: 8 von 20 Fragen richtig beantwortet, also 40 Prozent. In der Praxis wäre das ein Bauchfleck.

45 Jahre unfallfrei!
Mit solchen Voraussetzungen geht Karl Harrer an den Start – und grübelt gleich bei der ersten Frage nach dem Verhalten eines Anhängers mit Auflaufbremse. Vermeintlich souverän meistert er die Vorrangregeln, Verkehrszeichen gehen so nebenbei. Unsicherheit bei der Section Control: "Ob zur Fahndung ausgeschriebene Fahrzeuge hier erfasst werden, weiß ich jetzt echt nicht!" Nach 20 Minuten bringt die Auswertung Ernüchterung: 9 von 20 Fragen richtig, also 45 Prozent. Harrers Fazit: "Mir tun die Fahrschüler schon leid, was die alles wissen müssen!" Aber die sind ja auch vorbereitet, schmunzelt er.

Hund steckt im Detail!
Die Prüfung liegt bei Klaus Rosenmayer 13 Jahre zurück, er hat sie am Computer gemacht und kennt die Regeln. Trotz leichter Probleme mit den technischen Fragen – "Die hab ich damals schon gefürchtet!" – ist er dann am Ende der Sieger des Trios. Genaues Schauen bei den Vorrangbeispielen hat sich positiv ausgewirkt. Manche Antwort entlockt ihm ein Schmunzeln: "Egal, ich habe Vorrang gegenüber einem Schienenfahrzeug, da wird schon eine Ampel sein!" Das Resultat: 15 von 20 Fragen richtig, 75 Prozent. Fazit: "Damit hab ich nicht gerechnet!"

Gmünd vor!
Teilnehmer aus allen Bezirken Niederösterreichs haben sich bis jetzt dem Führerscheintest auf meinbezirk.at gestellt. Für Gmünd sieht es nicht schlecht aus: Gesamtführender ist derzeit Neunkirchen vor Korneuburg und Bruck an der Leitha, wir sind 19. von 29 – und haben Zwettl und Waidhofen überholt! Gerade auf Kreuzungen schlagen wir Gmünder uns gut. Dennoch, da ist noch Luft nach oben: Wir können es noch schaffen – schlagen wir Neunkirchen – spielen Sie mit!
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