14.06.2017, 11:58 Uhr

Glasfaser: Nun wird's schnell

In Hoheneich und Waldenstein startet die nöGIG mit der Errichtung einer zukunftssicheren Glasfaser-Infrastruktur.

WALDENSTEIN (mm). "Breitband ist die Schlüssel-Infrastruktur des 21. Jahrhunderts", stellt Landesrätin Petra Bohuslav klar und zeigt sich erfreut über den Spatenstich für die Glasfaser-Infrastruktur in den Gemeinden Waldenstein und Hoheneich, die als erste die erforderlichen 40 Prozent an Willenserklärungen beisammen hatten. In Waldenstein ist Alois Strondl Bürgermeister: "Es war ganz einfach, die Menschen zu überzeugen. Schnellste Technologie und faire Preise sind gut angekommen." Christian Grümeyer, sein Hoheneicher Amtskollege, schlägt in dieselbe Kerbe und ergänzt: "Neben den Bürgern haben vor allem die Betriebe erkannt, welche Vorteile sie aus dem Breitband-Internet ziehen können. Ich freue mich, dass wir zu den ersten Nutzern gehören!" Doch davor werden etwa 45.000 Laufmeter Kabel verlegt, um rund 1.500 Haushalte und Betriebe bis Ende 2018 mit dem schnellen Internet versorgen zu können.

Der Weg passt!
"Wir sind in Niederösterreich auf dem richtigen Weg", ist Hartwig Tauber von der nöGIG überzeugt, "die nöGIG wird aktiv, wo ein flächendeckender Ausbau einer Gemeinde für private Netzbetreiber nicht rentabel ist. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag für die flächendeckende Breitbandversorgung im Land!" Viktoria Prinz, Geschäftsführerin und Managerin der Kleinregion Waldviertler StadtLand: "Ich bin froh, dass wir es geschafft haben, unsere Kleinregion zur Pilotregion zu machen." Dass die Datenautobahn nun auch im Bezirk Gmünd ankommt, sieht Margit Göll als gut und richtig an: "Es ist schön, Vorreiter in Niederösterreich zu sein!" Auch der Schremser Bürgermeister Karl Harrer ist guter Dinge: "Der Datenhighway wird unsere Region hoffentlich auch für Betriebe wesentlich interessanter machen – gerade der Wirtschaftsraum Gmünd-Schrems sollte davon profitieren", vor allem wo in der Granitstadt schon fleißig am schnellen Netz gebaut wird und erste Erfahrungen gesammelt werden konnten. Das bisherige Fazit: "Die Schremser BürgerInnen sind begeistert!"
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