23.11.2016, 14:27 Uhr

Kindergarten Seiersberg: Viel Platz für 115 Kinder

Im neuen, großen Bewegungsraum können sich die Kinder so richtig austoben. Auch die Kinderkrippe wurde erweitert. (Foto: Alois Lipp)

Drei Millionen Euro wurden für die Erweiterung des Kindergartens Seiersberg investiert.

Sechs Kindergärten und drei Kinderkrippen betreibt die Gemeinde Seiersberg-Pirka aktuell. Der größte davon – mit vier Kindergarten-Gruppen und einer Kinderkrippe – wurde über die Sommermonate neu gestaltet und großzügig erweitert. "Der Standort hat jetzt einen neuen Bewegungsraum und einen Speisesaal. Die Kinder können dort wie bei einer Kantine selbst wählen, wie viel sie wollen", sagt der zuständige Bildungsreferent Werner Koch. Das System habe sich voll bewährt. 18 Mitarbeiter, der Großteil aus der Gemeinde, sorgen für eine Rundumbetreuung. "Die Kinder sind nicht alleingelassen", meint Koch. Auch in der Kinderkrippe gibt es jetzt einen Bewegungsraum und der Speisesaal wird mitbenutzt. Der Übergang von der Kinderkrippe zum Kindergarten soll fließend verlaufen.

Krabbelstube bis Matura

"Von der Krabbelstube bis zur Matura wird in Seiersberg-Pirka bald alles angeboten werden", ist Bürgermeister Werner Baumann stolz auf das breite Bildungsangebot der Kommune. Die Bauzeit für das Projekt betrug rund acht Wochen. Gebaut wurde großteils in den Sommerferien, der Kindergartenbetrieb war somit nie gestört. Seit dem Kindergartenstart im Herbst haben nun 115 Kinder einen Platz. 100 Prozent aus der Gemeinde haben damit einen Kindergartenplatz.

Sorgen für ein Rundum-Betreuungsangebot für Kinder: Bürgermeister Werner Baumann und Bildungsreferent Werner Koch. (Foto: LA)

Neues Konzept für mehr Entfaltungsmöglichkeiten

Für den neu gestalteten Seiersberger Kindergarten haben die Verantwortlichen ein neues pädagogisches Konzept eingeführt. "Es ist ein offenes Betreuungssystem am neuesten Stand der Pädagogik. Kinder können frei wählen, in welchen der Räume sie gehen wollen. Dadurch ergibt sich eine Durchmischung der Gruppen", erklärt Bildungsreferent Werner Koch das Erfolgsrezept. Damit nicht nur der eine Lieblingsraum gewählt wird, muss natürlich darauf geachtet werden, dass auch wirklich gewechselt wird. Auch die Eltern wissen via Schlüsselbrett, wo sich ihr Kind gerade befindet.

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