Baureportage VS Semriach
Eine Volksschule zum Wohlfühlen

Mit viel Holz wurde im Rahmen der Sanierung eine Atmosphäre zum Wohlfühlen in der Volksschule geschaffen.
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  • Mit viel Holz wurde im Rahmen der Sanierung eine Atmosphäre zum Wohlfühlen in der Volksschule geschaffen.
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Schüler, Lehrer und Eltern sind sich einig: Die neue Volksschule in Semriach hat eine Wohlfühlatmosphäre.

"Die Volksschule ist in die Jahre gekommen, es gab Probleme mit dem Brandschutz, sie war nicht barrierefrei und auch einfach nicht mehr zeitgemäß", erklärt Bürgermeister Gottfried Rieger die Gründe für die Sanierung. Über die Parteigrenzen hinweg wurde deshalb im Gemeinderat einstimmig die Renovierung des alten Gebäudes beschlossen. "Innerhalb von vier Monaten mussten wir den Umbau durchführen", erzählt Rieger und betont: "Wir sind stolz darauf, dass durchwegs heimische Firmen beschäftigt und heimische Materialien verwendet wurden." So wurden beispielsweise die Böden, Schränke und Fenster komplett aus Lärchenholz hergestellt. Maßgeblich beteiligt war am Umbau beispielsweise die Semriacher Firma Holzbau Dallago, die unter anderem für die Lieferung und Montage der Holzfenster verantwortlich war. Auch die Brandschutztüren sind aus Holz. "Das war teurer, aber es gibt dem Raum eine andere Wirkung", sagt Rieger.

In den Lernzonen sind die Schüler besonders gerne.
  • In den Lernzonen sind die Schüler besonders gerne.
  • Foto: Gemeinde Semriach
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Große Vorfreude

"Man geht hier richtig gerne arbeiten, es ist so schön!", erzählt Lehrerin Barbara Berger-Kapfhammer beim Lokalaugenschein der WOCHE. Und auch die Schüler freuen sich über die Renovierung: "Wir fühlen uns sehr wohl", sagen sie im Chor. "Die Bibliothek ist auch so schön", sagt eine Drittklässlerin. "Die Räume sind freundlich, und der Wohlfühlcharakter zieht sich durch die ganze Schule", freut sich Direktor Christian Hollegger. Besonders freuen sich die Schüler aber auf die Eröffnung des Spielplatzes im Frühling. Doch dieser ist mehr als nur ein Schulhof.

Der neue Spielplatz lässt Kinderherzen höher schlagen.
  • Der neue Spielplatz lässt Kinderherzen höher schlagen.
  • Foto: Gemeinde Semriach
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"Es gibt auch einen öffentlichen Spielplatz, denn die Bürger haben sich einen zentrumsnahen Spielplatz gewünscht", sagt Rieger und weist darauf hin, dass der Schulhof in Semriach eigentlich auf dem Kirchhof liegt. "Ich bedanke mich bei der Pfarre, dass sie dem zugestimmt haben. Ich glaube, wir haben den schönsten Schulhof", freut sich der Bürgermeister. Besonderen Dank möchte das Ortsoberhaupt aber auch dem Architekten und Planer Gerhard Kopeinig aussprechen. Abschließend sagt Rieger: "Wir wollten einfach auf höchstmöglichem Stand sanieren und dabei das Geld im Ort lassen. Ich glaube, das ist uns gelungen."

Hell und freundlich: In dieser Bibliothek macht lesen Spaß.
  • Hell und freundlich: In dieser Bibliothek macht lesen Spaß.
  • Foto: Gemeinde Semriach
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Das Lesen im Mittelpunkt

Wer an der Kirche vorbei zur Volksschule Semriach kommt und seinen Blick auf das Gebäude richtet, dem sticht sofort die lichtdurchflutete Bibliothek im Zentrum der Schule ins Auge. "Die Leseförderung war schon immer Schwerpunkt der Schule", betont Direktor Christian Hollegger und erzählt: "Vor der Sanierung war die Bibliothek allerdings versteckt im Dachgeschoß. Wir freuen uns, dass sie nun in das Zentrum der Schule gerückt ist." Von seinem Büro aus sieht der Direktor genau in die Bibliothek, deren Fenster vom Boden bis zur Decke reichen und einen schönen Ausblick auf die Kirche bieten.

Öffentlicher Nutzen

Wie auch im restlichen Gebäude der Volksschule wurde beinahe ausschließlich auf Lerchenholz gesetzt. Doch die moderne Bibliothek bietet nicht nur den rund 140 Schülern (jede Klasse verbringt eine fixe Stunde einmal wöchentlich dort) einen Zusatznutzen, sondern ist auch öffentlich zugänglich und kann beispielsweise für Veranstaltungen genutzt werden. Zwar hat sich der Umbau eigentlich nur auf den schon bestehenden Baukörper beschränkt, jedoch befindet sich die Bibliothek im einzig neu errichteten Zubau.

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