Zum Jahrestag
Die Reaktionen der internationalen Diplomatie zum "Anschluss" 1938

Im Februar 1938 blieb ein Treffen von Österreichs Kanzler Kurt Schuschnigg
bei Adolf Hitler auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden (Bayern) ohne Ergebnis.
Hitlers Druck, sich Österreich einzuverleiben, wurde immer größer.
Schließlich verkündete Kanzler Schuschnigg am 9.März, am 13.März eine Volksabstimmung
in Österreich über einen Anschluss ans Deutsche Reich abhalten zu wollen.
Aber dazu kam es nicht mehr. Am 11.März verabschiedete sich Schuschnigg mit einem
"Gott schütze Österreich" in einer Radioansprache und gab dem Druck Hitlers nach.
Die Deutsche Wehrmacht marschierte dann am folgenden Tag in Österreich ein.
Aus Österreich wurde die "Ostmark", eine Provinz im "Deutschen Reich".
Nur Mexiko protestierte beim Völkerbund gegen den "Anschluss", Paris und London blieben passiv.
Renommierte Historiker zeichnen in diesem Buch "1938. Der Anschluss im internationalen Kontext",
das soeben zum Jahrestag erschienen ist, die internationale Diplomatie zum Thema nach.
Das Werk ist im gut sortierten Buchhandel erhältlich:
Stefan Karner, Peter Ruggenthaler (Hg.): 1938. Der "Anschluss" im internationalen Kontext,
Graz 2020.
Anmerkung: Ich habe daran mitgewirkt und empfehle dieses Buch wärmstens allen
geschichtlich interessierten Österreichern. Es kostet 29,90 Euro.

Autor:

Reinhard Möstl aus Graz-Umgebung

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