Von Keksen und Potitze

Schülerinnen und Schüler Matthias Meitz präsentieren mit Fachlehrerin Gabriele Kaufmann ihre weihnachtlichen „Germkunstwerke“.
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  • Schülerinnen und Schüler Matthias Meitz präsentieren mit Fachlehrerin Gabriele Kaufmann ihre weihnachtlichen „Germkunstwerke“.
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Im Advent laufen Backöfen heiß. Liebhaber von Vanillekipferln, Potitze und Co. lassen nichts anbrennen.

Flinke Hände rollen den Teig der Potitze zusammen und heben den Nusszopf dann vorsichtig in die vorbereitete Form. In den Küchen von Schloss Stein, Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft in Petzelsdorf bei Fehring, duftet es nach Weihnachtsbäckerei. „Wir legen Wert darauf, dass unsere Schüler auch traditionelles Backwerk herstellen. Deshalb werden im Advent unter anderem Nusspotitze, Lebkuchen und Butterkekse gebacken“, so Direktorin Rudolfine Praßl.
In der Region haben auch Spagatkrapfen und Kletzenbrot – nach dem Brotbacken wurden Zwetschken und Birnen im noch heißen Ofen zu Dörrobst –Tradition. Auch Vanillekipferln, Anisbögen, Kokos- und Haferflockenbusserln oder Windringe sind seit eh und je typische Bäckereien für Weihnachten.

Weihnachtliche Köstlichkeiten

Während sich eine Klasse mit Kletzenbrot, Lebkuchen und Nusspotitze beschäftigt, stellen die Schülerinnen der 1b-Klasse feines Kleingebäck auf Mürbteigbasis her. Neben Florentinerschnitten mit Mandel-Honigbelag und kandierten Früchten werden unter der Anleitung von Fachlehrerin Helga Schwarz auch Ischler Bäckerei, Vanillekipferln, einfache Mürbteigkekse oder Nussstangerln gebacken.
„Die oberen Teile der Ischler Bäckerei vorher anzuckern, dann erst mit Marmelade zusammensetzen“, weist Schwarz ihre Schülerinnen an. Es sei auch wichtig, die Kekse hell zu backen. Die ausgestochenen Teile sollten immer auf ein kaltes Blech gelegt werden. Für jede Sorte müsse man einen eigenen Teig nach entsprechendem Rezept herstellen. Mehl und Staubzucker sieben, den Teig rasch zusammenkneten, Marmeladen ordentlich glatt rühren und die Schokoladenglasur im Wasserbad nur lippenheiß temperieren, sonst werde sie grau, klärt die Fachlehrerin auf. „Man kann rund ein Drittel der Mehlmenge durch Vollkornmehl ersetzen und bei vielen Rezepten auch weniger Zucker nehmen.“ Die Weihnachtsbäckerei müsse unbedingt sortenrein in Frischhaltedosen aufbewahrt werden.

Autor:

Ulrike Kiedl-Gölles aus Südoststeiermark

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