100jährige Geschichte der Volksschule Weiz

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Am 14. November 1911 wurde das neue Schulhaus in der Europa-Allee eröffnet und eingeweiht. Die Festfeier selbst fand damals im reich geschmückten Turnsaal statt und vom Giebel des Schulhauses wehten prächtige Fahnen...
Voriges Wochenende, 100 Jahre später, feierte die Volksschule Weiz mit einem bunten Veranstaltungsprogramm ihr 100-Jahr-Jubiläum mit einem Straßen- und Schulfest in der Europa-Allee. Der bunte Nachmittag wurde von Hannes Steinwender moderiert. Schuldirektor Richard Kuttner konnte viele interessante Ehrengäste wie Altlehrer und Altdirektoren begrüßen - so wurde auch so manch erwachsener Besucher an alte Schulzeiten zurück erinnert und konnte mit den ehemaligen Lehrern plaudern. Auf die Frage nach seinem schönsten Volksschulerlebnis antwortete Bürgermeister Kienreich: „Ich hab 1949 mit der Volksschule angefangen. Damals waren die Zeiten etwas strenger als heute. Mein schönstes Erlebnis ist daher die Flucht in die Hauptschule gewesen“, lacht der Bürgermeister.
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Gute Zeiten – schlechte Zeiten:

Aber es gab auch traurige Zeiten in den letzten 100 Jahren. Durch die Kriege wurde in Weiz viel zerstört und die Schule musste damals als Spital bzw. Lazarett genutzt werden. Nach dem Jahr 1945 wurde allerdings neu durchgestartet. Weiz entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Schulstadt. 1999 erfolgten gravierende Umbauarbeiten am Schulgebäude im Zuge der Landesausstellung. Der Umbau kostete damals 130.000 Millionen Schilling, auch eine sonderpädagogische Schule kam dazu. 2008 fand die Zusammenlegung der Volksschule I (ehemals Knabenschule) und Volksschule II (ehemals Mädchenschule) statt. Derzeit befinden sich 239 SchülerInnen in zwölf Klassen an der Volksschule Weiz.
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Tolles Rahmenprogramm:

Das Programm gestaltete sich rund um die Hauptbühne in der Europaallee, in Schulräumlichkeiten sowie im Europasaal. Dargeboten wurden verschiedene Präsentationen der schauspielerischen und musikalischen Künste der SchülerInnen. So gab es einen Glückshafen mit vielen Preisen, ein Schätzspiel, eine Sonderausstellung und Musik mit der Elin Stadtkapelle Weiz. Weiters konnte man sich bei einem Volkstanz vergnügen und mit Holz basteln, es gab ein Kasperltheater, Workshops, die Zirkusschule, eine Bücherecke und Spiele aus Großmutters Zeiten. Zusätzlich konnte man mit der Schafbäuerin Carina Neuhold filzen lernen und es gab eine Präsentation mit Alternativinstrumenten wie z.B. die Maultrommel, die Nasenflöte und den Dudelsack.

Wann: 01.10.2011 ganztags Wo: Europaalle, Weiz auf Karte anzeigen
Autor:

Edith Haberhofer-Pierzl aus Weiz

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