Die Perlsdorferin Sandra Auer näht für Stardesignerin Lena Hoschek

Modedesignerin Lena Hoschek (l.) mit Sandra (r.) und „Pez-Girls“.
  • Modedesignerin Lena Hoschek (l.) mit Sandra (r.) und „Pez-Girls“.
  • Foto: Sandra Auer
  • hochgeladen von Christian Knittelfelder

Sandra Auer schneidert für die bekannte Designerin Lena Hoschek.

Mit Bändchen oder doch ohne? Auch über so manchen Knopf zerbricht sich Sandra Auer den Kopf. Als Schneiderin bei der Grazer Modedesignerin Lena Hoschek bringt sie die Ideen ihrer charismatischen Chefin mit Nadel und Faden zur Vollendung.
Nach dem Absolvieren der HLW Feldbach machte die modebewusste Perlsdorferin das Kolleg für Modedesign in Graz. Durch die Baumgartnerin Theresa Hergesell, die zeitweise in der Kleiderwerkstatt mitarbeitet, bekam sie den Tipp und bewarb sich bei der Modedesignerin. Und schon ist sie seit Juni 2009 als eine von nur fünf Schneiderinnen ein Teil der Modewelt. „Seit Katy Perry oder Mirjam Weichselbraun auf dieses Outfit zurückgriffen, gab es fast kein Halten mehr für die ,Linie Hoschek’“, erzählt die 23-Jährige, die stolz ist, ein Teil davon zu sein.
Dass sie sich bereits Hals über Kopf in den Stil verliebt hat, merkt man ihr von Kopf bis Fuß an. „Man lebt das Ganze irgendwie total mit und natürlich muss man sich damit identifizieren können, sonst könnte man die Vorgaben gar nicht richtig verwirklichen“, erzählt sie und rückt ihren fröhlich gemusterten Mantel zurecht.

Traditionell und feminin

Natürlich ist Sandra zum Gespräch mit der WOCHE auch im Hoschek-Outfit erschienen. „Ja, ich geb viel Geld für Mode aus“, schmunzelt sie. „Ich trag es nämlich auch einfach gerne in der Freizeit. Man kann es super kombinieren. Und vor allem fühlt man sich als Frau in dieser Kleidung einfach pudelwohl“, schwärmt sie weiter davon.
Der erfrischende Stil des immer populärer werdenden Modellabels ist von der Mode der 50er Jahre inspiriert. Traditioneller heimatverbundener Modestil mit feminen Kurven im modernen Retrostil zeichnen die Marke aus.
Jetzt steht wieder die „Fashion Week“ in Berlin vor der Tür. Drei Mal war sie bereits mit vor Ort. „Die letzten Wochen davor sind immer die stressigsten, aber zugleich ist es die schönste Zeit im Jahr! Zuerst werden die Stoffe ausgesucht, dann kreiert Lena das Grunddesign. Wenn sie das Konzept am Papier entworfen hat, sind wir an der Reihe und setzen ihre Vorstellungen um. Da entdeckt man oft, wo ein Knopf, eine Stulpe oder ein Bändchen gut passen würde“, ist Sandra allein beim Erzählen Feuer und Flamme und freut sich auf die neue Kollektion – in der auch ihr Herzblut drinsteckt.

Autor:

Christian Knittelfelder aus Südoststeiermark

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