HoftheaterHÖF//Präbach spielte "Die Weberischen"

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Ein Glücksfall war es, dass der Regisseur Christian M. Müller vor einigen Jahren nach Eggersdorf zog und seine Theaterarbeit an den neuen Lebensort mit übersiedelte. Nach "Indien" im Vorjahr, inszenierte er heuer die rasant schwarze Komödie "Die Weberischen" von Felix Mitterer im Zusammenspiel mit einem Ensemble des Musikvereines Eggersdorf. Schauplatz der tragischen Komödie ist der Kohlbauerhof in Höf-Präbach wo die Geschichte rund um den begnadeten Musiker Wolfgang Amadeus Mozart, der als unbekannter 22-jähriger das erste Mal die Wege der "Weberischen Frauen" kreuzt, aus Sicht dessen Frauen erzählt wird. Zickenterror in der guten alten Zeit machen seine Frau Konstanze (berechnend, Ingrid Adler, weil sie ihn nur um des Geldes willen heiratete) und deren Schwestern Aloisia (arrogant, Christina Cervenka, sie verschmähte Mozarts Liebe), Josefa (fulminant Carola Gartlgruber, sie umgarnte ihn nur wegen ihrer Gesangskarriere), und Sophie (auffallend Dragana Gavric, die ihm bis zum Tod treu blieb).Brillant auch Felix Krauss als geldgierige und mit allen Wassern gewaschene Mutter Cilly Weber. Wer ein heiteres Bauerntheater erwartete, wurde unter Umständen enttäuscht, alle anderen konnten Kleinkunst auf sehr hohem Niveau genießen.

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