Lehmann, vorausschauend

Der Ludersdorfer Bildhauer Winfried Lehmann neben seinem Perikles
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Die Region ist reich an Menschen, deren Leidenschaften künstlerischen Reflexions- und Ausdrucksformen gewidmet sind. Sie lesen richtig.


Dem Ausdruck geht die Reflexion voraus. Ein Durchdenken der Dinge, ein Durchleben von Emotionen, Handfertigkeit, die solche Prozesse bündelt.

Ob das wichtig ist? Naja, man könnte freilich auch ein braver Sklave seiner Alltagsbewältigung bleiben. Manchen Menschen ist das freilich zu wenig und zugleich die Verlockung, das Dasein bloß mit Konsum zu füllen, etwas zu gering.

Der Ludersdorfer Bildhauer Winfried Lehmann ist kein Jüngling mehr, was unter anderem bedeutet, daß mehr hinter ihm als vor ihm liegt. Das läßt ihn sehr wach sein.

In dieser Wachheit befaßt sich Lehmann mit allerhand Zukunftsfragen. Unter anderem beschäftigen ihn Überlegungen, was denn die kommenden Gemeindezusammenlegungen bringen mögen und in welcher Situation wir uns alle hier demnächst befinden werden.

Kommt Ludersdorf zu Gleisdorf? Kommt später Gleisdorf zu Graz? Wird sich das alles ganz anders entwickeln? Werden wir dann noch „Ludersdorf“ sagen? Da ist eine Menge Zukunft in den Überlegungen. Diese Gedanken verdichten sich dann aber vorerst im kommenden „April-Festival“ von „kunst ost“.

Winfried Lehmann ist einer von mehreren Kulturschaffenden, die mit eigenständigen Formationen in diese Kooperation gehen, um 2013 wieder einen kulturellen Akzent zu setzen, der „bottom up“ entsteht, also von der Basis der Bürgerinnen und Bürger her. Er macht das mit einem Ludersdorf-Schwerpunkt.

Da wären ferner die Malerin Michaela Knittelfelder-Lang („Kultur & Begegnung“) aus Markt Hartmannsdorf, die Malerin Irmgard Hierzer aus Gleisdorf und die Grafikerin Renate Krammer aus Kumberg auf ähnlichem Weg.

In einem kleinen Netzwerk ganz eigenständiger Kulturgruppierungen entwickeln sich kulturpolitische und künstlerische Beiträge, die dazu einladen, daß verschiedene Kommunen mit ihren Kulturagenda andocken und so eine Kooperation wächst, die nicht einfach alte Zustände fortschreibt.

Das bedeutet, engagierte Bürgerinnen und Bürger übernehmen selbst Verantwortung für das Kulturgeschehen in der Region und suchen dabei die fruchtbare Zusammenarbeit mit Kräften aus Politik und Verwaltung.

Wo: Kötschmanngraben, 8200 Ludersdorf auf Karte anzeigen
Autor:

martin krusche aus Weiz

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