Mit dem Fahrrad durch das Baltikum

Schöne Motive gibt es überall - hier bei einem Zwischenstopp vor dem Kloster in Kuremäe (Lettland).
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  • Schöne Motive gibt es überall - hier bei einem Zwischenstopp vor dem Kloster in Kuremäe (Lettland).
  • Foto: Erich Fasching
  • hochgeladen von Tamara Mednitzer

Ingrid und Erich Fasching radelten 1400 km von St. Petersburg nach Warschau – die schönsten Bilder und spannendsten Geschichten der Reise präsentieren sie bei ihrem Lichtbildervortrag in der Mehrzweckhalle Gratwein (Update: Aufgrund der aktuellen Lage wird der Vortrag verschoben! Ein neuer Termin wird noch bekannt gegeben!).

Begonnen hat alles bereits im Jahr 2010 – damals entschlossen sich Ingrid und Erich Fasching aus Rein den Jakobsweg mit dem Fahrrad zu bestreiten. In den darauffolgenden Jahren folgten Touren zum Beispiel nach Griechenland, Paris oder Irland. „Auf allen Reisen leben wir komplett autark – geschlafen wird im Zelt, gekocht mit einem Benzinkocher und gewaschen in Seen, Flüssen oder zur Not auch mal in Springbrunnen.“, berichtet Erich Fasching. Die Planung der Reise ist besonders wichtig – ist das Reiseziel erstmal festgelegt, informieren sie sich über Bücher oder das Internet über Sehenswürdigkeiten auf der Strecke: „Für uns wäre es ganz schlimm, wenn wir bei einem geschichtlichen Punkt unwissend und ohne ein Foto davon gemacht zu haben, vorbei fahren, daher schauen wir uns im Vorfeld penibel an was es zu erkunden gibt.“ Oft ergeben sich aber auch ungeplante Zwischenstopps – „sich ein bisschen zu verfahren gehört einfach dazu“ schmunzelt Erich Fasching. Denn koordiniert wird nur mit Landkarte, ein GPS oder Handy kommt für das Ehepaar hierfür nicht in Frage. „Das Abschalten vom Alltag ist uns besonders wichtig“, weiß Erich Fasching. Aber auch der Besuch von Museen und Städten kommt bei den beiden nicht zu kurz. „Pro Tag versuchen wir aber mindestens 100 km zu schaffen – dafür gehört dann am Abend eine Flasche Wein als Belohnung dazu.“ schmunzelt das Ehepaar.

Erlebnisse und Freundschaften

„Das schönste ist immer, wenn man mit Menschen zusammentrifft und Kontakte schließt - wenn man offen auf die Menschen zugeht, ist das überhaupt kein Problem“, weiß Erich Fasching. Besonders beeindruckt ist das Ehepaar dabei immer wieder von der Gastfreundschaft: „Wir wurden schon von Einheimischen zum Essen eingeladen und haben bis jetzt bei jeder Reise neue Freundschaften geschlossen, so lernten wir zum Beispiel in Irland Oberösterreicher kennen, die nun auch jedes Jahr zu unserem Vortrag kommen.“ Aber auch besondere Orte und Erlebnisse prägen die Fahrradtour. Das absolute Highlight bei der Tour durch das Baltikum - Erich Fasching durfte in einem russischen Kampfflieger aus dem Zweiten Weltkrieg Platz nehmen. Auch für gefährliche Situationen wie streunende, hungrige Hunde oder Wildschweinrudel sind Ingrid und Erich Fasching mittlerweile durch effektive Methoden gewappnet.

Kamera, Tagebuch und Bär Monika

Drei Dinge dürfen auf keiner Reise fehlen – „meine Kamera, um die schönen Orte und Momente festzuhalten, ein Reisetagebuch zur Dokumentation der gefahrenen Kilometer, Schlafplätze und Erlebnisse und unser Bär.“, berichtet Erich Fasching. Denn bei jeder Reise werden die beiden schon traditionell von einem Teddybären begleitet – Bär Monika radelte durch das Baltikum mit. Die Mitnahme des Gepäcks ist begrenzt und muss gut geplant werden, so haben sich Ingrid und Erich Fasching eine Packliste zusammengestellt, an die sie sich schon seit Jahren halten. „Neben den persönlichen Dingen, dem Zelt und Kochgeschirr, darf bei keiner unserer Reisen die Heilerde fehlen – die hilft bei fast allem, egal ob Verstauchung oder Magenverstimmung.“ so Erich Fasching. „Auch wenn so eine Fahrradtour teilweise anstrengend ist, können wir es jedem nur empfehlen – es ist immer wieder ein Erlebnis“, sind Ingrid und Erich Fasching überzeugt.

Autor:

Tamara Mednitzer aus Graz-Umgebung

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