OLIMJE in Ost Slowenien, 130 km südl. von Graz, bzw 60 km südlich von Marburg
OLIMJE, ein Kloster in Ostslowenien - mit einer Apotheke, die nach Paris und Dubrovnik als die drittälteste in Europa zählt.

16Bilder

Auf dem Weg der jahrhundertealten Tradition nach Olimj

In dem noch aktiven Kloster Olimje ließen sich im Jahr 1663 Paulaner-Ordensbrüder nieder, die die Barockkirche erbauten und mit schwarz-goldenen Altären ausstatteten sowie der Mariä Himmelfahrt widmeten. Sie gründeten jedoch auch eine Apotheke, die drittälteste in Europa, und begründeten die Kräutertradition, indem in ihrem Garten auch heute noch 250 Heilkrautarten gedeihen. In ihrer Kräuterapotheke im Erdgeschoss des Klosters kann man Heiltränke für alle möglichen Leiden finden, wobei man in ihrem Garten die Ruhe und frische Luft genießen kann.

OLIMJE in Ost Slowenien, 130 km südl. von Graz, bzw 60 km südlich
von Marburg ( Maribor )

Auch die Heilige Hemma von Gurk war einige Zeit Inhaberin des Schlosses. 1550 ging es in den Besitz der Grafen von Tattenbach über, die es im Renaissancestil renovierten.
1658 kaufte Ivan Zakmardy aus Zagreb das Anwesen und verschenkte es 1663 an die Pauliner in Lepoglava. Im selben Jahr trafen auch die ersten sechs Mönche im Schloss ein, das ursprünglich 24 Zellen für die zu erwartenden Mönche bot. Auch das Feiern des Gottesdienstes war anfänglich kein Problem: wie üblich gab es auch hier eine kleine Schlosskapelle. Doch je mehr Mönche eintrafen, umso beengter wurde es und da auch die Bevölkerung nach einem Priester und einem Gotteshaus verlangte, wurde schließlich eine Kirche dazugebaut.

Die Pauliner gründeten bereits die Alte Apotheke, wahrscheinlich stammt auch aus dieser Zeit der Ausspruch: „Für jedes Leiden lässt Gott ein Kräutlein wachsen.“ Sie gilt nach Paris und Dubrovnik als die drittälteste Apotheke in Europa.
Seit 1990 werden das Marienheiligtum und die Pfarre von den Minderen Brüdern des Heiligen Franziskus, den Minoriten, verwaltet. Am 15. August 1999 wurde das Kloster von Ihnen auch wieder neu gegründet.

Der Gnadenaltar und die Kanzel zeigen eine hochbarocke Umsetzung, die 1680 Paulinermönche aus Lepoglava in Kroatien entworfen und hier erst zusammengebaut wurden. Der dreistöckige vergoldete Schwarzaltar gilt als einer der schönsten Beispiele für Hochbarock in Slowenien, er ist – wie die Kirche – der in den Himmel aufgenommenen Gottesmutter Maria gewidmet und gehört zu den größten „Goldaltären“ Sloweniens.
Die Orgel stammt aus dem Jahre 1765 und am Orgelschrank kann man folgende Überschrift lesen: „ Die Seelen sollen der Orgelmusik folgen“.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen