Schutz für den Boden

Diskussion: Josef Fleischacker (Baubezirksleitung), Verena Widmann und Bezirkshauptmann Alexander Majcan.
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  • hochgeladen von Roman Schmidt

Bodendruck, Bodenversiegelung und Bodenfruchtbarkeit sind Themen, die zunehmend unter den Nägeln brennen. Der Boden ist in aller Munde. Dennoch tagte dieser Tage wohl eines der ersten institutionenübergreifenden Gremien dieser Dimension, um Dreh- und Angelpunkte für die Sicherung und Verbesserung der Ressource Boden zu diskutieren. Bezirkshauptmannschaft, Wirschafts- und Landwirtschaftskammer, Wasserverband, Baubezirksleitung, Bürgermeister und Vertreter der Schulen waren unter anderem am gemeinsamen Tisch im Haus der Region in Kornberg. Das Steirische Vulkanland lud zum Bodengipfel. Eckpunkte der gegenwärtig konzipierten Bodencharta wurden den Experten unterschiedlicher Fachgebiete präsentiert und diskutiert. Die Ergebnisse fließen in ein Grundsatzpapier zum Schutz des Bodens.

Bodenschutzstrategie

Vulkanland-Obmann LAbg. Josef Ober sieht in der nachhaltigen Bewirtschaftungsweise der Böden das Erfolgsrezept für die Zukunftsfähigkeit der Region: "Die Rohölpreise werden steigen. Mineraldünger wird zum teuren Betriebsmittel. Der Umgang mit unseren Böden wird über die hochwertige Eigenversorgung mit besten Lebensmitteln entscheiden." An der nachhaltigen Bewirtschaftung der "hauchdünnen, fruchtbaren Haut" der Erde führe kein Weg vorbei. Hier gehört das Thema Straßen- und Wegebau genauso dazu wie das Grundwasser und die Oberflächenwasserversickerung. Die Bodenversiegelung und Sickerflächen in der Bauordnung zu regeln, ist etwa für Bürgermeister Manfred Promitzer ein tauglicher Ansatz, das Thema Bodenschutz zu "institutionalisieren". Die Ackerbewirtschaftung sei zwar ein wichtiger Bereich, viele weitere sollen aber in die Bodencharta Eingang finden. Und sie wird, geht es nach den Machern, handlungsaktivierend sein, für Institutionen genauso wie für die Bürger. Darin zu finden: keine Schuldzuweisungen, sondern Chancen und Handlungsfelder.

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