Tagebuch
Unsere Erlebnisse am Franziskusweg 18. Mai (19. Tag)

Heute hatte es schon beim Frühstück ganz arg geschüttet!
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  • Heute hatte es schon beim Frühstück ganz arg geschüttet!
  • hochgeladen von Erich Timischl

Samstag, am 18. Mai (19. Tag) Erich: Mein Namenstag!
Tagesetappe: Don Bosco - nach Poggio Bustone über 20 Km in 6 Stunden durchgehend ohne Pause und 1600 Höhenmeter.

“Der Himmel öffnete im wahrsten Sinne des Wortes seine Pforten”. Und dieser Zustand hielt bis zur Ankunft in Poggio Bustone ohne Unterbrechung an. Dadurch war die Gehroute besonders anstrengend. Nach 6 Stunden waren wir nahezu total durchnässt. Da half auch das ganze atmungsaktive Regenzeug nicht. Zusätzlich kommt man dabei auch von innen ins Schwitzen. In der Endphase bei den letzten Kilometern wurde uns dazu noch kalt. Durch das andauernde Niederprasseln des Regens auf das Regenzeug wurde das Gehen nach einigen Kilometern monoton. Das bewirkte auch, dass ich mich knapp vor dem Ende wieder vergangen bin. Laut Outdoordrive war ich gleich 5 Km von der Route abgewichen. Wir gingen wie “Arme Sünder” an einem Haus vorbei, wo ich Licht brennen sah. Kurz entschlossen läutete ich an der Hausglocke! Ein netter Italiener öffnete freundlich und bat uns hinein, obwohl wir “pudelnass” waren. Peinlich verneinten wir dankend! Wir taten ihm vermutlich leid. Nach der Klärung unserer Situation, zog er sich gleich an und brachte uns mit dem Auto wenige Kilometer zu unserer reservierten Unterkunft. Ich wollte mich revanchieren und für die Fahrt etwas bezahlen, doch er nahm kein Geld an.
Dieses Abenteuer war aber noch nicht zu Ende. Als wir eintreten wollten, war die Eingangstüre verschlossen. Was nun? “Patschnass” und kalt! “Wie durch ein Wunder von oben” kam der Vermieter bei noch immer strömendem Regen zufällig mit dem Auto vorbei und sperrte uns die Eingangstüre auf. Er dachte, dass wir erst nach 17 Uhr kommen. Wir bekamen schnell zwei Capuccini zum Aufwärmen. Danach chauffierte er uns 200 Meter weiter in eine andere Unterkunft, da dieses Haus schon ausgebucht war.
Angekommen im Zimmer, ließen wir die nassen Sachen fallen und duschten uns heiß bis uns warm wurde.
Nach dem weiteren Aufwärmen im Bett gingen wir zu Fuß zum verdienten Abendessen.
Schau’n wir, was der morgige Tag bringt!

FORTSETZUNG TAG FÜR TAG:
Wir, Brigitte und ich, teilen mit Ihnen täglich in der Corona-Virus Zeit unsere Erlebnisse am Franziskusweg.
29. April bis 26. Mai 2019
Von Florenz nach ROM 563 km

Viel Spaß beim Lesen!

Regionaut Erich Timischl

Autor:

Erich Timischl aus Graz-Umgebung

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