Tagebuch
Unsere Erlebnisse am Franziskusweg 8. Mai (9. Tag)

Nach einer ungemütlichen Nächtigung im Kellergeschoss, waren wir heilfroh, dass es wieder weiterging.
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Mittwoch, 8. Mai (9. Tag)
Tagesetappe:
Lama-nach Citta di Castella-Bocca-Serriola-Pietralunga-Cadamorica nach Gubbio

Nach einer ungemütlichen Nächtigung im Kellergeschoss, waren wir heilfroh, dass es wieder weiterging. Wir hatten uns heute Severin aus Deutschland angeschlossen. Nur ein 3 Stundentrip. Auch Paul aus Amerika hängte sich wieder an. Eine sehr fade Strecke auf der Landstraße! Ständig rasten Autos vorbei.
Beim öden „Hatschen“ wurde mir bewusst, dass wir auf diesem Pilgerweg bis dato nahezu keine Zeit hatten, die eine oder andere Sehenswürdigkeit ausgiebig zu bewundern oder sich eine kleine Pause zu gönnen.
Aus diesem Grund beschlossen wir, dass wenn wir Citta di Castello erreichen, wir ein Taxi nehmen, und uns gleich nach Gubbio chauffieren lassen, um endlich einmal genügend Zeit zu haben, diese wunderschöne Altstadt in Gubbio in aller Ruhe anzuschauen.
Als ich mit meiner Brigitte am Taxistand stand, kam genau zu diesem Zeitpunkt Ferdinand aus Düsseldorf um die Ecke und schlug die Hände über den Kopf zusammen, mit den Worten: „Was ihr!“ Er war derselben Meinung und schloss sich uns an.
In Gubbio angekommen, genossen wir das erste Mal italienisches Flair. Brigitte war es zum ersten Mal nicht kalt.
Gleich nach dem Aufsuchen unserer Unterkunft, dieses Mal im Kloster, im historischen Zentrum von Gubbio, in der Coro 100, checkten wir gleich ein.
Nach dem T-Shirt-Waschen im Kloster, machten wir uns auf eine Erkundigungstour. Das erste ist meistens den Anschluss zur Franziskuswegroute zu finden. Danach suchten wir die Bronzestatue von Franziskus mit dem Wolf. Die Statue bezieht sich auf die bekannte Erzählung über den Heiligen, der einst in dieser Gegend einen blutrünstigen Wolf gezähmt haben soll, der ihn fortan bis Rom begleitete.
Zudem hatten wir noch genügend Zeit, mit der Seilbahn, ähnlich einer so Art Materialkorb für 2 Personen, hinauf auf den Berg zur Basilika di Sant‘ Ubaldo hinaufzufahren und sie zu besichtigen. Eine Augenweide! Oben hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf die Dächer der Altstadt und gleichzeitig eine gute Fernsicht.
Hier in Umbrien begannen unsere Seelen wieder zu applaudieren.

Gubbio Ade!

FORTSETZUNG TAG FÜR TAG:
Wir, Brigitte und ich, teilen mit Ihnen täglich in der Corona-Virus Zeit unsere Erlebnisse am Franziskusweg.
29. April bis 26. Mai 2019
Von Florenz nach ROM 563 km

Viel Spaß beim Lesen!

Regionaut Erich Timischl

Autor:

Erich Timischl aus Graz-Umgebung

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