Von Stiwoll ins "Land des Donnerdrachens"

Beim Amtsantritt in Thimphu: Gerhard Adam (m.)
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  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit: Gerhard Adam ist in Bhutan vor Ort.

Zwischen Tibet und Indien liegt das "Land des Donnerdrachens", das Königreich Bhutan. Hier befinden sich mit dem Gangkhar Puensum nicht nur der höchste unbezwungene Berg der Welt und jahrhundertealte Tempelanlagen, die in Tausenden Metern Höhe erbaut wurden, hier wird Achtsamkeit so groß geschrieben, dass Bhutan als der einzige Staat gilt, der Wohlstand tatsächlich am "Bruttonationalglück" misst und das Glück und Wohlbefinden seiner Einwohner in der Verfassung verankert hat. Und mittendrin, in der Hauptstadt Thimphu, hat der Stiwoller Gerhard Adam eine wichtige Position eingenommen.

Lange Freundschaft

Beide Länder verbindet eine innige Freundschaft: 1989 hat das Königreich Bhutan Österreich zum offiziellen Partner ausgewählt, seit 1992 ist das Auslandsbüro der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit in der Hauptstadt eingerichtet. Dieses wird von Adam die nächsten vier Jahre geleitet. Zu seinen Aufgaben zählt unter anderem die Abwicklung von von Österreich geförderten Projekten und Programmen, Bhutan bei seinen Bemühungen um bessere Lebensbedingungen zu unterstützen und einen nachhaltigen Beitrag zur Senkung der Armut zu leisten. Trotz eines reichen kulturellen Erbes und der Tatsache, dass in den letzten Jahren enorme Fortschritte im Bereich der sozialen Entfaltung geleistet wurden, zählt Bhutan zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Welt. "Auf mich warten spannende Jahre. Bhutan bei seinen Bemühungen für eine bessere Zukunft begleiten zu dürfen, ist eine besondere Aufgabe und große Verantwortung. Ich bin dankbar und stolz, dass ich meinen Teil dazu beitragen darf", sagt Adam.

Wiedersehen auf Zeit

Gänzlich fremd ist dem Stiwoller das Land nicht. Schon 2013 verbrachte er einen dreimonatigen Forschungsaufenthalt in Thimphu. "Ich wusste genau, Bhutan sieht mich wieder." Im Rahmen seiner Masterarbeit ging er der Frage nach, wie der Tourismus zur Armutsbekämpfung beitragen kann. Deshalb, weil die Einnahmen aus dem Tourismus in die Bildung und Gesundheitsversorgung investiert werden, die den Einwohnern kostenlos zur Verfügung stehen.
"Mit seiner verpflichtenden Reisepauschale verknüpft Bhutan wirtschaftliches Wachstum und Naturschutz auf eine Art und Weise, die einmalig ist. Tourismus und der Erhalt von Umwelt und Traditionen werden nicht als Widerspruch betrachtet", lautet sein Fazit.

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