120 Hektar für die Natur

Personalwechsel: Johann Pfeiler (2.v.r.) wird Naturschutzbeauftragter, ihm folgt Andreas Breuss (2.v.l.) als Gebietsbetreuer. Foto: WOCHE
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Artenschutz und naturnahe Bewirtschaftung sind Ziele von LEiV.

„8.700 Personen haben wir im vergangenen Jahr mit unseren Veranstaltungen erreicht“, berichtete Geschäftsführer Bernd Wieser bei der Generalversammlung des Vereins „Lebende Erde im Vulkanland“. Ausflüge, Exkursionen, Kurse, aber auch gesellschaftliche Ereignisse wie das Blaurackenfest und der Korbflechterball standen am Programm. Besuch gab es auch vom deutschen Umweltminister Johannes Remmel. Über LEiV laufen auch einige Forschungsprojekte wie beispielsweise über Schmetterlinge und Fledermäuse. Der Verein bewirtschaftet 120 Hektar Flächen in 13 Gemeinden des Vulkanlandes. 35 Landwirte arbeiteten bei der Heuernte mit. Acht Personen, darunter vier Akademiker, sind beim Verein angestellt.
Seinen letzten Bericht als Gebietsbetreuer des Europaschutzgebietes Grenzmur gab Johann Pfeiler. Er wird neuer Bezirksnaturschutzbeauftragter für Feldbach und Radkersburg. Als Gebietsbetreuer folgt ihm Andreas Breuss.
Emanuel Trummer gab einen Überblick über seine Arbeit in fünf Europaschutzgebieten in den Bezirken Fürstenfeld, Weiz und Hartberg. Für heuer budgetiert der Verein 440.000 Euro. Der Großteil der Einnahmen kommt von Förderungen. Bis Ende 2013 ist die Arbeit des Vereins durch Förderzusagen gesichert. Sorge äußerte Wieser über die Vogelwelt: „Bei der Blauracke waren nur zwei Brutpaare mit sieben Jungen erfolgreich.“ Für 27. Jänner hofft Wieser auf viele Teilnehmer bei der Ramsarwanderung in Radenci.

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