400-Kilometer-Ritt bis ans Meer

Ende September ging’s für sechs Reiter von Groß St. Florian bis ans Meer. Auch Seiersberg-Pirkas Gemeinderat Franz Strommer (r.) war dabei.
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Einzigartig: Reitformation war mit Pferden bis an die Adria unterwegs.

Im morgendlichen Herbstnebel ging es Ende September für sechs Reiter aus der Region mit ihren Pferden vom Reiterhof Schwab in Groß St. Florian in Richtung Monfalcone an die Adria. Manfred und Hermine Schneebacher, Nina Reiterer, Brigitte Schwab, Fritz Reinbacher und Gemeinderat Franz Strommer aus Seiersberg-Pirka haben sich als Ziel gesetzt, die 400 Kilometer allein mit ihrem Reitpferd zurückzulegen. Dafür wurde im Vorfeld mit den Pferden extra trainiert. "Den Track sind wir zum Großteil vorher abgeritten, zu Fuß gegangen, mit dem Rad abgefahren oder wo es möglich war, mit dem Auto gefahren. Auf Asphalt waren wir so wenig wie möglich unterwegs", erzählen Manfred und Hermine Schneebacher, die für die komplette Organisation der Tour verantwortlich waren. Bei der Routenplanung wurden sie dabei von Sebastian Damm vom Pferdehof Siebernegg in Eibiswald unterstützt. Dort wurde auch das erste Treffen mit dem Begleitfahrzeug vereinbart. Aus diesem wurden die Pferde mit Futter und Wasser sowie die Reiter mit Jause und Getränken versorgt.

9.000 Höhenmeter

Weiter ging es über teils steile Berge – insgesamt mussten 9.000 Höhenmeter überwunden werden – und abgeerntete Hopfenfelder entlang kleinstrukturierter Landwirtschaften bis nach Sava. "In der Nacht sind uns die Pferde ausgebüxt, wir haben sie aber bald wieder eingefangen", berichtet Schneebacher. Auch verlorene Hufeisen mussten auf der nächsten Etappe Richtung Mali Lipoglav bei zwei Pferden ersetzt werden.

40 Kilometer am Tag

Durchschnittlich wurden von Pferd und Reiter 40 Kilometer am Tag zurückgelegt. Übernachtet haben sie in Unterkünften entlang der Strecke. "Wir haben in einem Sieben-Bett-Zimmer, einmal in einem Kloster und zweimal in Hütten übernachtet. Sonst in Hotels oder Gasthäusern. Man lernt sich sehr gut kennen bei so einem Ritt", schmunzelt Hermine Schneebacher. Die Pferde haben übrigens in eigens im Begleitfahrzeug mitgeführten mobilen Paddocks die Nächte verbracht. Auf dem Weg, der großteils über Wiesen- und Waldwege führte, mussten auch mal Bäume aus dem Weg gesägt werden. Perfekt ausgerüstet ging es über Postojna und Bilje den Isonzo entlang ans Meer. "Die Menschen in Slowenien sind extrem pferdefreundlich. Wir haben oft Wasser für die Pferde und Schnaps für uns angeboten bekommen", lachen die Teilnehmer abschließend. Bevor es mit Fahrzeugen samt Pferdeanhängern wieder nach Hause ging, wurde noch ins Meer galoppiert.

Ende September ging’s für sechs Reiter von Groß St. Florian bis ans Meer. Auch Seiersberg-Pirkas Gemeinderat Franz Strommer (r.) war dabei.
Verabschiedung von Seiersberg-Pirkas Bgm. Werner Baumann
Autor:

Alois Lipp aus Graz-Umgebung

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