Welttag-Wochenende
Auf den Hund gekommen

Der beste Freund des Menschen: der Hund
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Heute, am 10. Oktober, lassen wir den besten Freund des Menschen hochleben: Heute ist Welthundetag.

Der Welthundetag wird jedes Jahr am 10. Oktober gefeiert. Er soll daran erinnern, dass der Vierbeiner eine wichtige Rolle im Leben der Menschen spielt. Der Hund ist treu, ein Freund fürs Leben, er ist Seelsorger, Tränentrockner, Spaßvogel, Spielkamerad, aber auch ein echtes "Arbeitstier". Als Polizei-, Lawinen- und Rettungshund hilft er, als Therapie- und Begleithund erleichtert er den Alltag und als Krebsspür- und Diabeteswarnhund ist er mit seiner Schnauze ein wahrer Held. 

Anlässlich des Welthundetages haben wir ein tolles Hundekeks-Rezept und Kurioses für euch. Außerdem verrät GU-Nords Redaktionswauzi, warum ein Hundeleben echt anstrengend sein kann ... 

Bekannte Schnauzen

  • Stolze 18 Jahre alt, so sagt man, wurde der Rüde Pal. Kennt ihr nicht? Bestimmt – aber eher unter seinem Filmnamen Lassie. Der wohl berühmteste Hund auf der Leinwand war ein Langhaar-Collie, der im Fernsehen und Kino zeigte, wie schlau der Vierbeiner eigentlich ist. Zwischen 1943 und 2020 wurden 20 "Lassie"-Filme gedreht, nach Pal übernahmen viele seiner Nachfolger. Wohlgemerkt: Nachfolger. Denn obwohl Lassie in der Serie eine Hündin ist, entschied man sich aufgrund des Felles für Rüden.

    Der neueste Film "Lassie – Eine abenteuerliche Reise" war im Februar 2020 in den Kinos.
    • Der neueste Film "Lassie – Eine abenteuerliche Reise" war im Februar 2020 in den Kinos.
    • Foto: 2020 Warner Bros.
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  • Hachiko ging wohl in die Geschichte ein: Der japanische Akita gehörte einem Universitätsprofessor, der jeden Tag von seinem Freund auf vier Pfoten vom Bahnhof abgeholt wurde. Als der Professor plötzlich während einer Vorlesung verstarb, konnte wahrscheinlich vor allem der Hund diesen Verlust nicht verkraften. Hachiko kam trotzdem jeden Tag zur selben Zeit zum Bahnhof. In Japan gilt das Tier deshalb als Inbegriff der Treue.
  • Ein Philosoph unter den bekanntesten Hunden ist einer, der gar kein echter Hund ist: Snoppy. Der Beagle aus "Die Peanuts" liegt gerne auf dem Dach seiner Hundehütte und denkt über Gott und die Welt nach. Er kann nicht sprechen, und dennoch ist seine Figur eine der wichtigsten im Comic, denn er hilft den anderen durch andere Formen der Kommunikation in vielen misslichen Lebenslagen. Übrigens: Snoppy hat sieben Geschwister. 

Kurioses über den Hund

  • Auf dem achten Album der Beatles, "Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band", gibt es einen Song, der "A Day in the Life" heißt. Darin soll sich ein extra hoher Ton befinden, den nur Hunde hören können. Das ersetzt wohl die Hundepfeife.
  • Wie das Herrl, so das G'scherrl, heißt es. Laut einer Studie der University of Michigan werden sich Hundehalter und ihre Hunde mit der Zeit wirklich immer ähnlicher. Der Psychologe und Verhaltensforscher William Chopik hat dazu mehr als 1.600 Hunde mit 50 verschiedenen Rassen aus allen Altersgruppen und ihre Besitzer unter die Lupe genommen.
  • Hunde sollen einen Sinn für den magnetischen Nord- und Südpol haben. Das zumindest sagt ein Forscherteam der Universität Duisburg-Essen. Wie es darauf kommt? Die Forscher haben festgestellt, dass Hunde ihre Häufchen mit der Ausrichtung ihres Körpers in Nord-Süd-Richtung verrichten. Übrigens: Hat dein Hund schon einmal intensiven Blickkontakt während des Verrichten des Geschäftes gesucht? Das ist ganz normal. Das machen Hunde, damit sie – im wahrsten Sinne des Wortes – ihr Geschäft in Ruhe verrichten können, sprich, sie suchen Blickkontakt, damit sie sich selbst beruhigen.
Norden und Süden sollen beim Häufchen-Machen eine Rolle spielen ...
  • Norden und Süden sollen beim Häufchen-Machen eine Rolle spielen ...
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Redaktionswauzi Gea on Tour

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie so ein Tag für Redaktionswauzi Gea, eine französische Bulldogge, ausschaut? Sie hat es uns verraten:

"So ein Hundeleben, ja, das kann anstrengend sein. Während ich noch nicht einmal daran denke, aufzustehen (es ist so bequem unter der Decke), ist mein Frauerl schon knapp zehn Kilometer gelaufen. Was soll ich sagen? Ich will einfach nicht. Es ist noch 6 Uhr in der Früh. Außerdem regnet es draußen. Gut, ich schwimme zwar wahnsinnig gerne, aber im Regen schnell Pipi machen? Nicht mit mir! Na gut, ok, was muss, das muss, immerhin müssen wir auch gleich los. Die Arbeit ruft.
Auf dem Weg von der Wiese zum Auto mach ich mich mit meinen gut neun Kilo circa 90 Kilo schwer – das Frauerl soll ruhig merken, dass ich, jetzt wo ich draußen bin und bemerke, he, das gefällt mir, nicht so schnell wieder ins Trockene will. Da zerrt sie und schimpft, die Uhr tickt. Aber: Ich tu einfach so, als müsste ich noch ein Häufchen machen, dann kann sie nicht hudeln. Haha.

In der Redaktion ist immer viel los. Während mein Frauerl telefoniert, E-Mails beantwortet, Infos einholt, zum Drucker rennt, mit den Lesern spricht, wieder zum Drucker rennt, weil sie etwas vergessen hat, erneut telefoniert und dann noch Termine macht, um neue Infos zu bekommen, bin ich schwerst beschäftigt. Schwerst! Und zwar damit, wie ich mein Körbchen noch bequemer machen, wie ich Streicheleinheiten von den Arbeitskollegen einholen und das ein oder andere Leckerli abstauben kann. Puh. Und da ist diese eine Fliege, dieses lästige Ding, das sich einfach nicht schnappen lässt. Da mach ich gleich Radau. Soll jeder wissen, dass mit mir nicht zu spaßen ist.

Redaktionswauzi Gea ist immer und überall dabei.
  • Redaktionswauzi Gea ist immer und überall dabei.
  • Foto: Privat/WOCHE
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Während mein Frauerl bei Kundenterminen ist, bleib ich brav im Büro auf meinem Platz. Naja, so halb brav halt. Denn ich weiß ja nicht, wann sie wieder kommt. Oh Gott! Kommt sie überhaupt wieder? Werde ich hier zurückgelassen? Ich meld mich gleich mal lautstark. Ich bin der ärmste Hund der Welt, man rufe die Bullyzei! Hm. Ah, da ist sie. Ich leg mich hin und tu, als wäre nichts gewesen, damit jeder sagen kann: Die ist aber brav.

Endlich Feierabend. Es geht nach Hause. Ich freu mich schon auf mein Fressen. Ich hab seit Ewigkeiten nichts mehr gegessen. Man rufe die Bullyzei! Ich bin der ärmste Hund der Welt. Und vorher muss ich noch eine Runde gehen, um mich auszupowern. Bäh. Obwohl ich das gerne machen, denn die Nachbarhunde haben viele interessante Nachrichten hinterlassen. Die schnüffel ich gleich mal ab. Aber dann geht es wirklich heim.
Irgendwas faselt mein Frauerl von "etwas Geduld haben" und "gleich", als würde ich ihr antworten können. Und selbst wenn, von Natur aus bin ich so stur, ich mache, was ich will – auch wenn ich mit meiner kleinen Statur den Hundetrainer am Platz beeindruckt habe und erfolgreich die Auszeichnung "Begleithundeprüfung 2" absolviert habe.
Gott sei Dank kann mein Frauerl Gedanken lesen und stellt mir meinen Fressnapf hin, den ich in Sekunden bis auf den letzten Krümmel leerfresse. Eigentlich sollte ich jetzt meinen Magen schonen und nicht raufen, aber was soll ich sagen: Ich bin eine französische Bulldogge, die Energie muss raus. Jetzt erst recht. Das haben auch schon die rund 100 Spielsachen erleben müssen, die zusammengerechnet gut zehn Sekunden heil geblieben sind. Nachdem ich noch etliche Streicheleinheiten kassiert habe, leg ich mich hin. Ich schlaf ohnehin sehr gerne. Liegt vielleicht an der Rasse, aber eine Rast ist immer drinnen.

Noch mal raus? Nein, nicht mit mir. Nach dem Päuschen geh ich direkt schlafen. Morgen, aber morgen bleib ich fix unter der Decke. Da mach ich mal gar nichts!"

Einfaches Hundekeks-Rezept

Unter den Hunden ist ihr spezieller Tag relativ unbekannt – das sollte sich ändern. Anbei ein tolles Rezept, um eure Vierbeiner zu verwöhnen: der Hundekeks mit Rind. Redaktionswauzi Gea schmeckt's auf jeden Fall. 

Zutaten:

  • 100 g Rinderfaschiertes,
  • 125 g Dinkelmehl,
  • ca. 60 ml. Wasser,
  • 1 Ei,
  • 2 EL Haferflocken,
  • 1 geraspelte Karotte,
  • 1 EL hochwertiges Öl (wir empfehlen Lachsöl, das macht das Fell glänzend)
  • einen halben Teelöffel Hagebuttenpulver (natürlich optional, wir haben es zuhause; enthält: Beta-Carotin, Vitamin E, Vitamin K, Kalium, Calcium und Phosphor)

Alle Zutaten verrühren und bei 160 Grad gut 40 Minuten backen (je nach Keksgröße).
Die Hundekekse werden im Ofen noch nachgetrocknet, damit sie härter werden. Danach werden sie gekühlt. Die Form ist jedem Hundebesitzer natürlich selbst überlassen.

Die Zutaten für die Hundekekse ...
  • Die Zutaten für die Hundekekse ...
  • Foto: Privat/WOCHE
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Diese Lebensmittel sind Tabu
Unbedingt ist darauf zu achten, dass gewisse Lebensmittel für Vierbeiner toxisch und sogar tödlich sein können; daher heißt es: Finger bzw. Pfoten weg von

  • Schokolade und Kakao (Folgen: Erbrechen, Krämpfe, Atemnot, Durchfall)
  • Rosinen und Trauben (Folgen: Nierenversagen, Lethargie)
  • Kaffee bzw. Koffein (Folgen: Herzrasen, Erbrechen)
  • Milch (Folgen: Erbrechen, Durchfall, Blähungen)
  • Nüsse, speziell Walnüsse und Macadamia (Folgen: Krämpfe, Epilepsie, Fieber, Lähmungserscheinungen)
  • Süßungsmittel (Folgen: Erbrechen, Durchfall)
  • rohes Schweinefleisch (Folgen: Krämpfe, Schäumen, Koordinations-, Gefühls-, Haut-, Seh-, Hör- und Geruchsstörungen)
  • Außerdem kann Salz zu Nierenproblemen und Magendrehungen führen.
  • Ein lautes Nein gibt es auch für Knochen, Speck, Alkohol, Knoblauch, Pilze, Steinobst, Zwiebeln, Tomaten, rohe Kartoffeln, Sprossen, Lauch, Paprika, Lebkuchen, rohe Bohnen und Avocados!

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