Der Blauglockenbaum nennt sich auch Kaiser-Paulownie oder Kaiserbaum

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Der Blauglockenbaum ist in Zentral- und Westchina beheimatet. Er wird aber weit darüber hinaus in Korea, Japan, Nordamerika und Europa als Zierbaum und zur Holznutzung kultiviert.
Nach Europa gelangte der Blauglockenbaum in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den bayerischen Arzt und Botaniker Philipp Franz von Siebold. Er stand als Militärarzt in Diensten der niederländischen Ostindien-Kompanie.
Siebold benannte den Blauglockenbaum nach Anna Paulowna, der Tochter des russischen Zaren Paul I.. Sie war von 1840 bis 1849 als Frau von Wilhelm II. Königin der Niederlande.

Ein warmer, windgeschützter Standort in sonniger Lage ist wichtig für den Blauglockenbaum. In der Jugend ist er frostempfindlich und benötigt Winterschutz durch Einbinden mit Stroh oder Frostschutzmatten. Nach dem Rückschnitt der erfrorenen Triebe erfolgt ein starker Neuaustrieb. Später ist der Blauglockenbaum winterhart.
Die großen Blütenstände, die nussförmigen Kapselfrüchte sowie die samtige rotbraune Behaarung der Zweigspitzen machen den Blauglockenbaum unverwechselbar.

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