Die süßen Kirschen im Garten

Im Kirschenparadies Edelmann und Mittendrein kommt man ob der schönen Früchten aus dem Staunen nicht heraus.
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  • hochgeladen von Susanne Pammer

Die besten und süßesten Kirschen hängen in Nachbars Garten? Das lässt sich leicht ändern.
Wildkirschen sind in unseren Breiten heimisch. Die großfruchtigen Süßkirschen verdanken wir den römischen Soldaten, die sie auf ihren Eroberungszügen mit über die Alpen gebracht haben. Kirschbäume werden richtig große Bäume, die, wenn sie voll mit Kirschen hängen, eine richtig gute Ernte bringen. Aber bei der Bestäubung sind die Herz- oder Knorpelkirschen ein wenig zickig. Die Bäume blühen richtig stark, wenn der Winter frostig kalt war. Weil die Blüte aber so früh im Jahr ist, stellt sich die Frage, ob sich die Bienen zum Bestäuben schon aus ihrem warmen Bienenhaus trauen. Sonst müssen die Hummeln den Pollentransport übernehmen. Viele Süßkirschenarten sind Fremdbestäuber, also auf einen zweiten Baum in der Nähe angewiesen.
Leider ist auch dann die Ernte nicht gewiss, denn nicht nur Menschen lieben Kirschen. Die frühen Sorten sind bei Vögeln besonders beliebt. Kaum dass die Kirschen ausgereift sind, fallen sie schon darüber her. Die Idee mit dem Netz ist zwar gut, aber nur bei kleinen Bäumen auch praktikabel. Die späteren Sorten holt sich die Kirschfruchtfliege: Ihr Nachwuchs ist der Wurm in der Kirsche.
Sorten für den Garten
Wählt man die Sorten geschickt aus, hat man von Anfang Juni bis Mitte Juli frische Kirschen aus dem eigenen Garten. Die fühesten Sorten sind die „Burlat“, die „Frühe Maikirsche“, „Sweetheart“ oder „Georgia“. Spätere Sorten: „Büttners Rote Knorpelkirsche“, „Regine“ oder „Dönissens Gelbe Knorpelkirsche“.
Die Erzeuger der „Vulkanland Kirsche“, Martin Mittendrein und Karlheinz Edelmann aus Markt Hartmannsdorf, setzen auf die Sorte „Kordia“ und vor allem auf den richtigen Standort: Kirschen mögen es luftig, sonnig, sandig, am besten in Höhenlagen und nicht im Tal. Im Frühjahr freuen sich Kirschen über eine Düngung im Bereich des ganzen Kronendurchmessers, geschnitten wird zur Höhen- und Wachstumsbegrenzung im Juli und August.

Im Kirschenparadies Edelmann und Mittendrein kommt man ob der schönen Früchten aus dem Staunen nicht heraus.
Zum Vernaschen! Und aus den Kernen kann man wärmende Polsterl nähen.

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