Die Welt geht wieder nicht unter

Arnold Hanslmeier (r.) und seine Lebensgefährtin folgten der Einladung von Karl Hermann mit einem Katastrophen-Buch.
  • Arnold Hanslmeier (r.) und seine Lebensgefährtin folgten der Einladung von Karl Hermann mit einem Katastrophen-Buch.
  • hochgeladen von Daniela Gether

Professor Hanslmeier dachte an Sternstunden statt Weltuntergang.

Was den Untergang der Welt anbelangt, berufen sich derzeit viele auf den Maya-Kalender. Am 21. 12. 2012 soll es so weit sein. Was genau passieren wird, steht in den Sternen. In einem Expertenvortrag in Fehring gab Universitätsprofessor Arnold Hanslmeier aus der Warte der Astrophysik jedenfalls Entwarnung. Der Bairisch Kölldorfer scherzte: „Vielleicht war nicht genug Platz auf dem Stein und deshalb hört im Dezember der Kalender auf.“
Filmisch aufbereitete Szenarien verzerren laut Hanslmeier den Blick für das Wahre. Das schwarze Loch gibt es, das war zu erfahren. Das schlucke aber weder Erde und Mond noch Sonne. Der Mond kreist auch künftig um die Erde, nur: „Jedes Jahr entfernt sich der Mond um ein paar Zentimeter.“ Das mache die Tage länger. „In Millionen Jahren hat unser Tag dann 30 statt 24 Stunden.“
Zurzeit könnten uns „nur“ Asteroiden gefährlich werden. Einer mit 5,7 Kilometer Durchmesser kreuzte unlängst unsere Umlaufbahn. Mit Bomben unserer Welt wäre die Detonation kaum vergleichbar. Beo-bachtet und als harmlos eingestuft sind hingegen die Neutrinos, die uns durchwandern.
Mit beeindruckenden Weltraumaufnahmen von Sonnenstürmen, dem Orionnebel und der Milchstraße brachte Hanslmeier beim Vortrag auch das romantische Sternenbild ins Gerberhaus in Fehring.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen