Einspruch soll Zeit bringen

Die Hoffnung auf Taferlklassler im kommenden Schuljahr wird in Stein und Glojach noch lange nicht aufgegeben.
  • Die Hoffnung auf Taferlklassler im kommenden Schuljahr wird in Stein und Glojach noch lange nicht aufgegeben.
  • hochgeladen von Waltraud Wachmann

Glojach und Stein sind zuversichtlich, dass sich im Herbst die Schultore öffnen.

Unter den 23 Volksschulen in der Steiermark, die mit gemeinsamem Rechtsbeistand vehement gegen den von der Landesregierung verordneten Schließungsplan ihrer Schulen ab dem Schuljahr 2012/13 ankämpfen, befinden sich Glojach und Stein an vorderster Front (die WOCHE berichtete). Beide Gemeinden haben ihre Stellungnahmen im Rahmen der von der Behörde bis Mitte April eingeräumten Frist für den Schulerhalt abgegeben.
Die wichtigsten Gründe sind dabei die zu erwartenden Mehrkosten der Kleinstkommunen mit geringem Budget durch Schulbus- und Schulgeldzahlungen, der Zeitfaktor durch längere Wegstrecken für die jüngsten Gemeindebewohner sowie der drohende Verlust des Kindergartens vor Ort als Folgeerscheinung. Auch der soziale Aspekt in Hinblick auf das Gemeinschafts- und Dorfleben, für das das Vorhandensein einer Schule eine wichtige Basis bildet, wurde in der Argumentation besonders betont.

Kommission in Stein

„Ich werte es als positives Zeichen, dass von Seiten der Behörde demnächst eine kommissionelle Verhandlung in unserer Schule stattfinden wird. Unsere Argumente werden offensichtlich ernst genommen, auch wenn es das Ergebnis abzuwarten gilt“, gibt sich Steins Bürgermeister Johann Fuchs zuversichtlich. Vorrangiges Ziel ist es, die Volksschule als öffentlich-rechtliche Schule weiterführen zu können.
Diesen Weg will auch Glojachs Bürgermeister Karl Trummer zunächst fortsetzen. Auch wenn er den Schließungsbescheid für seine Schule erwartet, hofft er doch, mit einem Einspruch zumindest den Zeitgewinn eines weiteren Schuljahres in der Kommune zu erzielen. „Wir haben uns mittlerweile das Schulmodell in Auersbach angesehen, aber diese Variante eignet sich als Privatschule aus Kostengründen für Glojach nicht. Wir besuchen noch die Schule in Vasoldsberg, die eher unseren Vorstellungen entsprechen könnte“, so Trummer.

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