Es wird aufgeräumt: Maßnahmen gegen Wegwerfgesellschaft

Das Team rund um Sandra Krautwaschl (m.) räumt in der Gemeinde am "CleanUp-Day" auf.
  • Das Team rund um Sandra Krautwaschl (m.) räumt in der Gemeinde am "CleanUp-Day" auf.
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Gratwein-Straßengel. Am Samstag wurde aufgeräumt. Und zwar nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern vor allem auf den Grünflächen. Zum "CleanUp-Day" riefen die grüne Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete Sandra Krautwaschl und ihr Team aus Gratwein-Straßengel zur Müllsammel-Aktion auf und fordern Maßnahmen gegen den "Wegwerf- und Verpackungswahnsinn".

Tipps zur Reduktion

Das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist mehr denn je in aller Munde. Daher nehmen die Grünen die Aktionswoche zum "CleanUp-Day" nicht nur zum Anlass für Aktionen, sondern auch für konkrete Pläne und deren Umsetzung (s. Info unten). Denn neben der Müllreduktion ist es Krautwaschl ein besonderes Anliegen, Abfall nicht entstehen zu lassen. "Der beste Müll ist der, der gar nicht erst produziert wird. Man muss am Beginn der Produktionskette starten, um Müll zu vermeiden. Und die Politik hätte alle Mittel in der Hand, um endlich den Weg zu einer echten Kreislaufwirtschaft zu ebenen", sagt sie. Und Krautwaschl gibt auch Tipps und Lösungsansätze für einen bewussteren Umgang mit Ressourcen. So wäre zum Beispiel aus ihrer Sicht die Nutzung wiederbefüllbarer Pfandflaschen ein erster Schritt, der durch ein Pfandsystem funktionieren könnte. Gegen Getränkebecher, die bei einem Kaffee to go genutzt werden, können wiederum selbst mitgebrachte Thermoskannen helfen.

Maßnahmen-Plan

Anlässlich des "CleanUp-Day's" gibt es vonseiten des Umweltausschusses der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel einige Vorschläge, Müll zu reduzieren oder ihn erst gar nicht entstehen zu lassen, um so Umweltbewusstsein zu fördern. Die vier konkreten Forderungen lauten: Extraförderungen für Vereine für müllfreie Veranstaltungen, gratis Stoffwindeln für junge Eltern durch die Zero-Waste-Gruppe der Gemeinde, die Abschaffung von Plastik-Einweg (Becher, Flaschen, Besteck etc.; etwa beim Schmankerlfest) sowie gratis Wasserspender auf öffentlichen Plätzen.

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