"Fairteiler" in Deutschfeistritz
Fair sein, teilen und satt werden

Ist mit Spar und kleineren Betrieben in Kontakt: Oliver Strische vor dem neuen Fairteiler-Kühlschrank
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Foodsharing in Deutschfeistritz: Der "Fairteiler"-Kühlschrank ist gut gefüllt.

Die letzten Monate haben einmal mehr bewiesen, dass gerade im ländlichen Raum Nachbarschaftshilfe großgeschrieben wird. In Deutschfeistritz geht man nun einen weiteren Schritt.

Freude an der Freude

Bekanntlich sind die Augen immer größer als der Magen. Und weil häufig mehr eingekauft wird, als verbraucht wird, landen zu viele Lebensmittel im Müll. Mit dem Foodsharing wird diesem Trend ein Ende gesetzt. Nach Gratwein-Straßengel und Gratkorn hat jetzt auch Deutschfeistritz einen "Fairteiler"-Kühlschrank aufgestellt, der jene versorgt, die Hilfe benötigen. Hier landen genießbare Lebensmittel und selbstgekochte Speisen, die der eine nicht mehr braucht, mit dem der andere aber satt wird. "Die Lebensmittel kommen zu einem Teil vom Supermarkt und kleineren Betrieben. Aber auch Privatpersonen können etwas spenden. Man kann nehmen und geben", sagt Oliver Strische, der die Idee zum öffentlich zugänglichen "Fairteiler"-Kühlschrank hatte und ihn in Rücksprache mit der Gemeinde aufgestellt hat. Der Deutschfeistritzer, der auch im Vorstand des gemeinnützigen Vereins "Good Vibes" ist, sieht das Projekt als Selbstverständlichkeit an. Ihm geht es zum einen um die Lebensmittelverschwendung, zum anderen aber vor allem um das Miteinander: "Ich habe schon beim ersten Mal, als der Kühlschrank befüllt wurde, bemerkt, dass es genug Menschen in der Umgebung, in unserer Region gibt, die nicht so begütert sind. Für sie ist ein ausgiebiger Lebensmitteleinkauf nicht immer möglich. Es freut mich, wenn ich anderen eine Freude machen kann."

Fair und gerecht sein

Sobald Getränke, Brot, Obst, Gemüse, Aufstriche und Co. in den Kühlschrank kommen, wird davon ein Foto auf der öffentlichen Facebook-Gruppe "Deutschfeistritz" gepostet. Egal, ob genommen oder hineingelegt wird, es gelten dieselben Regeln: Es muss ein Gleichgewicht entstehen. Genommen werden soll also nur, was wirklich gebraucht wird, um anderen etwas übrig zu lassen. Fair und gerecht. Bedürftigkeit ist keine Voraussetzung. Wer selbst zu viel gekocht hat und Mahlzeiten abgeben will, muss darauf achten, dass die Speisen in saubere, verschließbare Behälter kommen, die mit einem Datum beschriftet sind. Hygiene ist das A und O. Damit das auch alles seine Richtigkeit hat, kontrolliert Strische nach. "Der Fairteiler bleibt so lange stehen, wie das Teilen funktioniert. Und es funktioniert. Es gibt schon Anfragen aus weiteren Gemeinden", sagt er stolz.

Ist mit Spar und kleineren Betrieben in Kontakt: Oliver Strische vor dem neuen Fairteiler-Kühlschrank
Der gut gefüllte Kühlschrank ...

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