Bahnhof Frohnleiten
"Feiertag für den Öffi-Verkehr"

Heute erstrahlt die moderne "Mobilitätsdrehscheibe" in der Stadtgemeinde Frohnleiten in neuem Glanz.
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  • Heute erstrahlt die moderne "Mobilitätsdrehscheibe" in der Stadtgemeinde Frohnleiten in neuem Glanz.
  • Foto: ÖBB/Chris Zenz
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Nachhaltigkeit trifft auf Mobilität: Der Bahnhof Frohnleiten wurde jetzt offiziell feierlich eröffnet.

Der "Bahnhofs-Schandfleck zwischen Graz und Bruck" ist längst Geschichte: Nach über drei Jahren Bauzeit wurde der Bahnhof Frohnleiten – die neue, moderne Mobilitätsdrehscheibe – feierlich eröffnet. Alle Versprechen, die im Vorfeld ausgesprochen wurden, sind auch eingehalten worden.

Fortschritt der Mobilität

Es ist ein "Feiertag für den öffentlichen Verkehr, ein Feiertag für Frohnleiten", sagt Verkehrslandesrat Anton Lang bei der Eröffnung. "Da, wo Mobilität eine Rolle spielt, ist auch Leben. Und da siedeln sich auch Unternehmen an. So kann Standortqualität garantiert werden", ergänzt Landesrat Johann Seitinger. Hier in der Stadtgemeinde, so sind sich alle Gäste einig, entsteht mit der Komplettsanierung des Bahnhofs die Infrastruktur der Zukunft. Auch Bürgermeister Johannes Wagner betont, dass die Kombination aus der Schonung der Umwelt und der stetige Fortschritt der Mobilität eine entscheidende Rolle spielt. Denn immer mehr Menschen steigen um und nutzen die bequeme Zugfahrt, um sich auf die Arbeit vorzubereiten oder umgekehrt, um sich auf den Feierabend einzustimmen.

Moderne Rundumerneuerung

Frohnleiten wird deshalb nicht umsonst "Mobilitätsdrehscheibe" genannt – das Infrastrukturprojekt vor Ort wird von Pendlern und Touristen gleichermaßen gut genutzt. Dazu haben die Österreichischen Bundesbahnen 76 Millionen Euro investiert. Der Bahnhof wurde komplett abgetragen und neu aufgebaut. Jetzt verfügt er über drei Bahnsteige, einen offenen Vorplatz, lichtdurchflutete Personendurchgänge, Aufzugsanlagen, barrierefreie Zugänge, einen beheizten Wartebereich sowie große Park&Ride-Flächen mit 198 Plätzen, 166 überdachte Bike&Ride-Stellplätze und 40 überdachte Moped-Abstellplätze. Eine Rundumerneuerung haben auch die Gleis- und Oberleitungsanlagen, die Haltespuren für den Busverkehr oder auch die Sitzmöglichkeiten bekommen.
Dabei wurde besonders auf Ressourcenschonung geachtet, denn im neuen Bahnhof befinden sich viele Teile des alten. So konnten zugleich, laut ÖBB, gut 42.500 Lkw-Kilometer zwischen Baustelle und einer Deponie eingespart werden.

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