Gratwein-Straßengels Verkehr auf dem Prüfstand

Entlang der Reiner Straße wird seit Langem nach konkreten Lösungen für die Verkehrssituation gesucht.
  • Entlang der Reiner Straße wird seit Langem nach konkreten Lösungen für die Verkehrssituation gesucht.
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  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Die Marktgemeinde legt konkrete Pläne zur Verkehrslösung vor, das Land prüft Handlungsbedarf.

Als Zuzugsgemeinde und solche, die attraktiv für Firmenansiedelungen ist, ist vor allem die Infrastruktur ein stets heiß diskutiertes Thema in Gratwein-Straßengel. Das erhöhte Verkehrseinkommen spüren die Gemeindebewohner vor allem entlang der Reiner Straße, der St.-Bartholomä-Straße sowie der Judendorfer Straße. Da es sich bei diesen Straßen um Landesstraßen handelt, ist die Marktgemeinde mit der Erarbeitung von konkreten Vorschlägen "zur Verbesserung des Verkehrskonzepts an das Land Steiermark, das nun selbst Zählungen und Erhebungen durchführt, herangetreten. Im Frühjahr sollen die Erhebungen und Planungen abgeschlossen sein", sagt Verkehrsausschussobmann Christoph Stangl.

Vorschläge eingereicht

Im Rahmen des Örtlichen Entwicklungskonzepts und des Flächenwidmungsplans wird die Entwicklung des Gesamtverkehrskonzepts noch weiter vorangetrieben. Mangelnde Verkehrssicherheit, ein hohes Verkehrsaufkommen oder auch zu enge Straßenverhältnisse bei oben genannten Straßen sind der Anlass. "Die Vorschläge reichen von einer Umfahrungsspange Gratwein, einer verbesserten Anbindung des Bahnhofs Gratwein-Gratkorn inklusive Bahnunterführung für Fuß- und Radverkehr bis hin zu einer Machbarkeitsstudie und Umsetzung einer Begegnungszone am Hauptplatz in Gratwein", sagt Verkehrslandesrat Anton Lang. Jetzt gilt es, diese Maßnahmenvorschläge zu beurteilen. Dabei setzt sich das Land mit bereits getätigten Erhebungen, Zählungen und Vermessungen auseinander und prüft, wo und ob tatsächlich ein akuter Handlungsbedarf herrscht. Monika Hofer, Projektleiterin der A16, Verkehr und Landeshochbau, hat festgehalten, dass etwa an der L 316 im Zentrum Gratwein und an der L 302 im Ortsgebiet in der Nähe des Bahnhofes "derzeit ein durchschnittlicher, täglicher Verkehr von circa 10.000 Kfz herrscht. Die L 335 wird im Ortsgebiet von Gratwein von rund 4.500 Kfz genutzt". Wie und in welchem Umfang nach einer möglichen positiven Beurteilung Maßnahmen umgesetzt werden, bewerten Experten. "Für uns ist es wichtig, die Verkehrssituation zu verbessern, das bedeutet flüssiger und sicherer für alle Verkehrsteilnehmer. Die Umsetzung des Gesamtverkehrskonzeptes in diesem Bereich trägt auch dazu bei, dass Radfahren sicherer wird", so Stangl.

Autor:

Nina Schemmerl aus Graz-Umgebung

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