Kleinregion Unteres Kainachtal
Kinderbetreuung anders gedacht

In Zukunft Kinderbetreuung in der Nähe von Betrieben: Vergangene Woche luden WKO und Zeta zur Themenfindung nach Lieboch.
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Die Region Unteres Kainachtal erarbeitet gemeinsam mit Betrieben Lösungen für Verkehr und Kinder.

Es ist ein überregionales Projekt, das durchaus ein Vorbild für andere Regionen werden könnte. Die Kleinregion Unteres Kainachtal, das sind die Gemeinden St. Josef, Dobl-Zwaring, Haselsdorf-Tobelbad, Lannach und Lieboch, wollen in der Kinderbetreuung und beim öffentlichen Verkehr neue Wege gehen. Zum Startschuss bei der Firma Zeta in Lieboch wurden von der WKO-Regionalstelle Graz-Umgebung alle zuständigen Player (Verkehrsverbund, Land Steiermark, Regionalmanagement etc.) zur Diskussion eingeladen. Als wichtigste Punkte kristallisierten sich die gute öffentliche Anbindung an Gewerbeparks, wie etwa in Dobl-Zwaring oder Lieboch, und die bestmögliche Kinderbetreuung in Firmennähe heraus. Mit positivem Beispiel geht bereits jetzt der Pharma-Anlagenbauer Zeta voran. Unweit des Standorts wird eine Kinderbetreuungseinrichtung errichtet, in der vier Tagesmütter für die Betreuung der Jüngsten sorgen werden. "Es ist ein Gewinn, wenn die Kinderbetreuung in der Nähe des Arbeitsplatzes stattfindet", sagt Liebochs Bürgermeister Stefan Helmreich. Noch ein Gedankenspiel ist eine Kombination aus Betriebs- und Gemeindekindergarten am ehemaligen Standort des Gasthofs Kohnhauser in Lieboch. Zwei Kindergarten- und zwei Kinderkrippen-Gruppen könnten dort Platz finden. Neu wäre die gemeinsame Träger-Verantwortung. "Wir brauchen hochqualifizierte Kräfte bald wieder im Beruf zurück", plädiert Dobl-Zwarings Ortschefin Waltraud Walch dafür. Auch die öffentliche Anbindung in den in ihrer Kommune gelegenen Gewerbepark Dobl steht auf der Agenda ganz oben. Betreffend eine Bus-Querverbindung gibt es dazu bereits Verhandlungen mit dem Land. Auch das GUSTmobil, der tim-Standort am Bahnhof Lieboch oder der Bahnhof selbst könnten dabei eine noch größere Rolle spielen. Bei allen Planungen dürfe man aber auch den Radverkehr nicht vergessen. Wichtig sei es jetzt, bei betroffenen Firmen abzufragen, was von Mitarbeitern gewünscht wird. Ob dann alles umsetzbar ist, bleibt abzuwarten. Der erste Schritt in eine neue Zukunft, in der Kinderbetreuung, Job und öffentlicher Verkehr in der Region Unteres Kainachtal synergieren, scheint aber getan. "Spätestens 2025 wollen wir ins Fahren kommen", heißt es von allen Seiten.

In Zukunft Kinderbetreuung in der Nähe von Betrieben: Vergangene Woche luden WKO und Zeta zur Themenfindung nach Lieboch.
Ehemaliger Gasthof könnte zum neuen Kindergarten werden.

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