Runder Tisch
Kinderbetreuung: Gespräche über den Nachwuchs

Was brauchen die Kinder der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel? Wir fragen nach.
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Beim ersten Runden Tisch der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel und der WOCHE GU-Nord kamen viele Meinungen und Anregungen zusammen.

Zusammen mit der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel hat die WOCHE GU-Nord zum ersten Runden Tisch zum Thema Kinderbetreuung aufgerufen. Um breit gefächert darüber reden zu können, kamen Gemeindevertreter, Eltern, Pädagogen unterschiedlicher Einrichtungen, Tagesmütter oder auch Vertreter von Jugendzentren und Vereinen zusammen. Weitere Gesprächsrunden sind geplant (siehe Info unten). Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

Was sich Eltern wünschen

Das Thema Kinderbetreuung brennt den Gemeindebewohnern unter den Nägeln. Damit Groß und Klein sich wohlfühlen und für Eltern der Spagat zwischen Familie und Job gelingt, müssen auf lange Sicht gesehen Angebote geschaffen werden. Nicht zuletzt, weil Gratwein-Straßengel eine starke Zuzugsgemeinde ist. Die gute Nachricht vorab: Alle Kinder der Marktgemeinde, die über drei Jahre alt sind, haben aktuell einen Betreuungsplatz, das Kinderhaus hat derzeit keine Wartelisten, es sind sogar noch Plätze frei. Trotzdem ist der allgemeine Ton der Eltern klar: Es soll mehr Möglichkeiten geben. Vor allem der Ruf nach einer Kinderkrippe und Betreuung von Unter-Dreijährigen ist laut. Daneben gab es noch Wünsche und Anregungen hinsichtlich Nachmittags- und Ferienangebote, finanzielle Entlastungen, Angebote für Jugendliche oder flexiblere Betreuungszeiten. Auch die Frage nach einem Betriebskindergarten kam auf. Ebenso ist die Sorge vor den bevorstehenden Sommerferien groß: Wohin mit den Kindern, wenn die Eltern arbeiten müssen? Darüber hinaus wünscht sich der Großteil der Eltern einen besseren Informationsfluss, etwa: In welchen Ortsteilen gibt es welche Angebote? Aus der Sicht der Pädagogen, Jugendzentren und Vereine steht das Wohl und die Gesundheit der Kinder im Fokus. Qualität vor Quantität ist das Motto, denn hier wurde zum Beispiel danach gefragt, welche pädagogischen Konzepte der Entwicklung der Kinder gut tun, wie groß Betreuungsgruppen eigentlich sein sollen, damit sich der Nachwuchs entfalten kann, oder welchen Einfluss Fremdbetreuung auf die Bindung zum Kind hat.

Was aktuell schon passiert

Aktuell gibt es vonseiten der Gemeinde eine Bedarfserhebung, um prüfen zu können, ob und in welchem Ausmaß eine Kinderkrippe notwendig ist. Dazu muss auch abgeklärt werden, ob ein Betreuungsangebot für Kinder unter 18 Monaten in dieser Form notwendig ist. Wenn der Bedarf da ist, dann wird auch schnellstmöglich reagiert, heißt es. Eine flexible Betreuung in Form einer Spielgruppe ohne Eltern, wie es das Frohnleitner Familien- und Hebammenzentrum "Das Storchennest" anbietet, könnte heuer noch umgesetzt werden.

Ihre Meinung zählt!
Der Runde Tisch war nur der Auftakt, weitere Gesprächsrunden sollen folgen. Dazu braucht es Ihre Meinung und Unterstützung: Wie sehen Sie die aktuellen Angebote, was läuft gut, was muss verbessert werden? Schreiben Sie uns an gu-nord@woche.at.

Was brauchen die Kinder der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel? Wir fragen nach.
Gut besucht war der erste Runde Tisch zum Thema Kinderbetreuung in der Großgemeinde.
Autor:

Nina Schemmerl aus Graz-Umgebung

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