Hart bei Graz
Mehr Schutz durch Videoüberwachung

Hart bei Graz setzt bei den beiden Haltestellen gegenüber der Volksschule Pachern zukünftig auf Videoüberwachung.
  • Hart bei Graz setzt bei den beiden Haltestellen gegenüber der Volksschule Pachern zukünftig auf Videoüberwachung.
  • Foto: Jochen Kotschar
  • hochgeladen von Alois Lipp

In der Gemeinde Hart bei Graz setzt man nach Vorfall vor der Volksschule künftig auf Überwachung.

Der Vorfall ereignete sich im November des Vorjahres. Im Bereich der Bushaltestelle vor der Volksschule Pachern hat ein unbekannter Mann versucht, ein Volksschulmädchen zu überreden, zu ihm ins Auto zu steigen. Die Situation ist glimpflich ausgegangen, und seitens Gemeinde und Schule wurden Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Antrag wurde angenommen

Da solche Vorfälle in der letzten Zeit in der Steiermark aber wieder vermehrt aufgetreten sind, haben die Neos mit Gemeinderat Jochen Kotschar einen Antrag auf Evaluierung einer Videoüberwachung im öffentlichen Raum, auf Höhe der beiden Bushaltestellen gegenüber der Volksschule, eingebracht, um die Sicherheit der Kinder besser gewährleisten zu können und damit abzuschrecken.
"Ich denke, dass gerade hier die Gemeinde in der Pflicht steht, die bestmögliche Sicherheit unserer Kinder zu gewährleisten. Daher bin ich der Meinung, dass eine gut sichtbare Videoüberwachungsanlage im Bereich der beiden Haltestellen gegenüber der Volksschule hier sehr zweckdienlich und präventiv abschreckend wäre", argumentiert Kotschar den Antrag.

48 Stunden gespeichert

Dieser wurde nach angeregter Diskussion in der Gemeinderatssitzung Anfang Februar mehrheitlich angenommen. Die Umsetzung erfolgt zeitgerecht. Grund für die Diskussion war auch die Klärung der rechtlichen Voraussetzung, ob die Gemeinde eine derartige Videoüberwachung betreiben darf. Voraussetzung für den Beschluss war, dass die Daten nur maximal 48 Stunden gespeichert werden und es im Überwachungsbereich Hinweisschilder auf die Videoüberwachung gibt. Dass das notwendig ist, bestätigt auch der Grazer Datenschutzexperte Uwe Mayer.

Information ist wichtig

"Wenn man das so wie von der Gemeinde macht, sollte das kein Problem darstellen. Wichtig ist es, dass Informationen, wo überwacht wird, bei der Gemeinde hinterlegt sind oder eben Hinweisschilder angebracht werden", so der Experte.

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