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Mundwerkerin bringt euch Märchen nach Hause

Die Mundwerkerin Ursula Walch erzählt den WOCHE-Lesern Märchen.
  • Die Mundwerkerin Ursula Walch erzählt den WOCHE-Lesern Märchen.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Die Mundwerkerin Ursula Walch kann zwar im Moment ihre Märchen keinem Publikum vortragen, doch sie sorgt dafür, dass die fabelhaften Geschichten in die Wohnzimmer kommen.

Märchen für alle

Die Mundwerkerin aus Thal erzählt Volksmärchen und Geschichten, frei und lebendig, Gestik und Mimik spielen eine entscheidende Rolle - das ist nicht nur ihr Markenzeichen, so wurden Märchen früher auch traditionell vorgetragen. Über Generationen hinweg wurden die Volksmärchen mündlich überliefert, man traf sich in geselliger Runde und verbreitete die Geschichten. Nicht selten wurden sie um regionale Inhalte ergänzt. Ursprünglich waren diese Märchen nichts für Kinder: Derbe Ausdrücke oder nicht jugendfreie Anspielungen sind ein eindeutiges Indiz dafür, dass die Märchenerzähler und das Publikum Erwachsene waren. Heute sind Märchen auch für Kinder gedacht, viele Bücher haben es sogar zu Klassikern in der Kinderliteratur geschafft. 

Egal, ob Groß oder Klein: Märchen haben die Kraft, Moral, Weisheit und Wissen an die Ohren der Zuhörer zu bringen. Sie wecken Erinnerungen und lassen in eine Welt zwischen Realität und Fantasie eintauchen. Märchen begleiten Walch schon seit ihrer Kindheit. "Heute noch erzählt meine Mutter gerne, dass sie mich nach vergeblichem Rufen an meinem Lieblingsplatz lesend vorfand", sagt sie. Die Gefühle, die Märchen in einem hervorrufen können, will sie auch ihrem Publikum vermitteln. Im Moment ist das aber nicht möglich. Trotzdem lässt sich die Mundwerkerin nicht unterkriegen - und so nahm Walch kurzerhand einige Volksmärchen auf. "Märchen und Geschichten können die Herzen und Seelen der Menschen berühren. Und das ist in dieser Zeit so wohltuend wie eine Tasse Tee, die uns ein lieber Mensch reicht", sagt sie.

Eine davon ist die Geschichte "Das alte Brot". "Eine Geschichte, die gut tut. Sie handelt vom Teilen in schweren Zeiten und von Hoffnung."

Die andere Geschichte ist "Das besprochene Wasser": "Eines soll uns gerade jetzt nicht verloren gehen: das Lachen. Wenn man - wie in der jetzigen Situation - 24 Stunden am Tag zusammen ist, ohne Ausweichmöglichkeit, da kann es schon vorkommen, dass die Kommunikation zwischen Paaren ein wenig hitzig wird. Das junge Paar in der Geschichte hat dafür ein hilfreiches Mittelchen bekommen."

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