Murkraftwerk Gratkorn: Baustart ist fix

So soll das neue Murkraftwerk Gratkorn aussehen, 62 Millionen Euro werden investiert.
  • So soll das neue Murkraftwerk Gratkorn aussehen, 62 Millionen Euro werden investiert.
  • Foto: Verbund
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

2012 bestätigte das Land Steiermark mit einem Genehmigungsbescheid ein Gemeinschaftsprojekt von Verbund und Energie Steiermark zum Bau eines modernen Laufwasserkraftwerks in Gratkorn. Seither lag das Projekt allerdings auf Eis. Nun gibt es grünes Licht: Baubeginn des Murkraftwerks in der Marktgemeinde ist 2021, die Inbetriebnahme soll 2024 folgen.

Baustein für die Zukunft

Hundert Prozent Strom aus erneuerbarer und moderner Energie lautet das ehrgeizige Vorhaben der Agenda 2030 für Nachhaltigkeit. Knapp acht Jahre nach Plan ist es nun so weit und rund 15.000 Gratkorner Haushalte können mit grüner Energie versorgt werden. Möglich macht das das Gemeinschaftskraftwerk: "Das Murkraftwerk Gratkorn ist das jüngste Gemeinschaftskraftwerk von Verbund und Energie Steiermark und wird die erneuerbare Stromerzeugung im Großraum Graz signifikant stärken", sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Verbund, Michael Strugl. Und er führt weiters an: "Bereits in zehn Jahren soll die gesamte Stromerzeugung in Österreich zu hundert Prozent erneuerbar sein. Das Murkraftwerk Gratkorn ist ein Baustein, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen." 62 Millionen Euro werden gesamt investiert, um für Ökostrom zu sorgen. Das Projekt ist in sämtlichen Schritten der Umweltverträglichkeitsprüfung von Naturexperten des Landes und Bundes genehmigt. "Wir sehen dieses wirtschaftlich überaus positive Projekt als konkreten Handlungs-Beitrag zur Klimawende und können damit unsere Nachhaltigkeits-Strategie weiter ausbauen. Gerade angesichts der aktuellen Corona-Krise ist diese Investition ein grüner Beschäftigungs-Turbo für die regionale Wirtschaft und sorgt für wesentliche Impulse in der Region", ist sich das Vorstands-Duo Christian Purrer und Martin Graf von der Energie Steiermark einig.

Radverkehr wird umgesetzt

Von dem Bau hing all die Jahre auch die Umsetzung des Alltagsradverkehrskonzepts sowohl von Gratkorn als auch von Gratwein-Straßengel ab. Ein Radweg entlang der Mur war vorgesehen. Mit der Inbetriebnahme soll das jetzt ermöglicht werden. Neben dem Wasserkraftwerk und einem Hochwasserschutz steht eine neue Murbrücke für Fußgänger, Sportler und Radfahrer auf dem Plan. Damit soll das Radwegenetz, das beide Gemeinden miteinander verbindet, aufgewertet werden. Auch die Verlegung des Radweges R2 könnte Thema werden.

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