,Nein' zum Berufsheer

K. Ziegler, A. Rieger, Martina Hohl, M. Windisch, Auguste Maier, Franz Grinschgl, Manfred Gläsel, H. Kogler
  • K. Ziegler, A. Rieger, Martina Hohl, M. Windisch, Auguste Maier, Franz Grinschgl, Manfred Gläsel, H. Kogler
  • Foto: Fischer
  • hochgeladen von Christoph Hofer

GRAZ-UMGEBUNG. Seit bekannt gegeben wurde, dass es nächstes Jahr eine Volksbefragung zur Beibehaltung der Wehrpflicht geben wird, beschäftigt dieses Thema viele Menschen in Österreich.
In Graz-Umgebung wurde nun ein überparteiliches Komitee gegründet, in dessen Rahmen namhafte Persönlichkeiten für die Aufrechterhaltung von Wehrpflicht, Zivilienst und Katastrophenhilfe eintreten. "Das Thema ist derart substanziell für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land, dass wir uns mit einer regionalen Initiative anschließen", sagt etwa Übelbachs Bürgermeister Markus Windisch. Er führt die Inititative Graz-Umgebung als Obmann der Kommunalpolitischen Vereinigung an. "Gerade als Bürgermeister im ländlichen Raum weiß ich, wie wichtig es ist, dass junge Menschen lernen, füreinander Verantwortung zu übernehmen. Bei Bundesheer und Zivildienst bekommen sie das nötige Rüstzeug dazu."

Hilfe bei Unwettern

Auch in Sachen Katastrophenhilfe sei das Bundesheer nicht wegzudenken. "Wer sonst soll bitte helfen, verwüstete Landstriche wieder aufzuräumen?", ergänzen die Bürgermeisterkollegen Hannes Kogler aus St. Radegund sowie Karl Ziegler aus Fernitz. Bei den zahlreichen Einsätzen stieß die Feuerwehr oft an ihre personellen Grenzen. "Wir brauchen daher Rekruten, die auch über einen längeren Zeitraum zur Verfügung stehen", sagt Oberbrandrat a. D. Alois Rieger.
Zur Debatte ums Berufsheer gesellt sich auch die Frage, was denn mit dem Zivildienst passieren würde. "Wird die Wehrpflicht abgeschafft, gibt es keinen Zivildienst mehr. Dann hängt der gesamte Rettungsdienst in der Luft", so Josef Großschädl, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes.
Letztendlich sind sich alle Komitee-Mitglieder einig: "Wir wollen nicht, dass ein bewährtes System abgeschafft wird - für etwas, das teurer ist und weniger Sicherheit bietet."

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