Gemeinderat
Neue Gesichter in den GU-Nord-Gemeinden

Neuer Bürgermeister in Stattegg: Andreas Kahr-Walzl
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Nach den konstituierenden Gemeinderatssitzungen gibt es ein paar neue Koalitionen in GU-Nord.

Die Gemeinderatswahlen sind geschlagen, die konstituierenden Gemeinderatssitzungen abgehalten. Dabei kam es zu einigen Überraschungen. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Stattegg: Neuer Ortschef

Obwohl das Team rund um Karl Zimmermann mit 41,40 Prozent bei der Gemeinderatswahl noch die meisten Stimmen zählte, hat die ÖVP drei Mandate und die Absolute verloren. Zimmermann zog die Konsequenz und trat zurück. Sein Vize Richard Kohlbacher tat es ihm gleich. Nun steht der neue Gemeinderat fest: Den Vorstand bilden Bürgermeister Andreas Kahr-Walzl, Vizebürgermeister Jürgen Trixl (Bürgerliste) sowie die Gemeindekassierin Brigitte Braumann (Bürgerliste). Für das Amt des Vizebürgermeisters wurde eine Teillösung vereinbart: Nach zwei Jahren wird Philipp Ozek (ÖVP) übernehmen und so bis zum Ende der Periode bleiben.

Frohnleiten muss warten

Die einzige GU-Nord-Gemeinde, die noch nicht richtig durchstarten kann, ist Frohnleiten. Trotz eines fulminanten Wahlergebnisses für Johannes Wagner und die ÖVP (insgesamt 61,01 Prozent), die sogar eine 2/3-Mehrheit erzielen, haben die Grünen das Ergebnis angefochten. Der Grund: Sie haben den Einzug um genau eine Stimme nicht geschafft. Die Rechtskraft der Wahl steht also noch aus, die Landeswahlbehörde muss im September entscheiden. Die Bürgerliste "Wir Frohnleitner" musste eine herbe Niederlagen hinnehmen: Von 833 blieben nur noch 108 übrig. Hermann Talowski verkündet damit das Ende der Liste.

Gratwein-Straßengel: rot-grün

Bei der Sitzung in der größten Gemeinde des Bezirks kam es zu einer Überraschung: Kurz vor knapp schlug die ÖVP Mario Schwaiger als Bürgermeisterkandidaten vor. Die Mehrheit erhielt jedoch Harald Mulle, sodass er weitere fünf Jahre als Bürgermeister im Amt bleibt. Ihm zur Seite steht ab sofort Johanna Tentschert (Grüne) als Vizebürgermeisterin, während Doris Dirnberger, bisherige Vize, das Amt des Gemeindekassiers übernimmt. Schwaiger wurde zum zweiten Vizebürgermeister gewählt. Wolfgang Lagger (FPÖ), der bislang das Amt des zweiten Vizes innehatte, ist von allen Ämtern zurückgetreten. Die Grüne Handschrift beim Arbeitsübereinkommen ist deutlich sichtbar. So stehen unter anderem eine ökologische Naherholung, unterschiedliche Artenschutzprojekte, die Errichtung eines überregionalen Ressourcenparks oder ein Zero-Waste-Konzept für Vereine und Gemeindeveranstaltungen auf dem Programm.

Wechsel in St. Radegund

Erstmals in der Geschichte St. Radegunds stellt eine Partei alle drei Vorstandssitze. Dennoch bot die ÖVP Gemeinderat Günter Lesny von den Grünen für die erste Hälfte dieser Gemeinderatsperiode die Funktion des Gemeindekassiers an. "Selbstverständlich fühlen wir uns dem Wahlergebnis sowie der Wählerentscheidung verpflichtet, deshalb haben wir mit Lesny vereinbart, dass ab Jänner 2023 die Funktion des Gemeindekassiers aus den Reihen der ÖVP-Fraktion besetzt wird", so Bürgermeister Hannes Kogler.

Starke weibliche Kraft

Gab es vor der Gemeinderatswahl nur drei Frauen, die das Amt der Vizebürgermeisterin innehatten, so zeigt diese Wahl, dass vermehrt auf die weibliche Stärke in der Kommunalpolitik gesetzt wird. So bekommt auch Bürgermeister Markus Windisch in Übelbach mit Sonja Zuser (ÖVP) eine Vizebürgermeisterin zur Seite, in Kumberg sind es mit Andrea Menguser (ÖVP) und Brigitte Probst-Rädler (Grüne) gar zwei. Thals Vizebürgermeisterin Gerhild Langmann (ÖVP) unterstützt weiterhin Bürgermeister Matthias Brunner.

Neue Vize in Gratkorn

Als letzte GU-Nord-Gemeinde hielt die Marktgemeinde Gratkorn ihre konstituierende Sitzung ab. Hier konnte die SPÖ noch weiter zulegen. Helmut Weber wurde erneut zum Bürgermeister gewählt. Ihm zur Seite steht als erster Vizebürgermeister Michael Feldgrill (SPÖ), als zweiter Viktor Sartor (ÖVP). Günther Bauer, einstiger erster Vize, übernimmt das Gemeindekassier-Amt.

"Rekord"-Bürgermeister

Seit dem Sommer 1999 ist Andreas Staude Bürgermeister von St. Oswald bei Plankenwarth. Durch seine Wiederwahl – die SPÖ erreichte bei der Gemeinderatswahl 65,17 Prozent – ist er im Norden sozusagen der "Rekord"-Bürgermeister, weil er der längstdienende ist.

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