Lieboch
Rettungsdienst in Zeiten von Corona

Ein Erfahrungsbericht: Lilly Patscheider ist Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz in der Ortsstelle in Lieboch.
  • Ein Erfahrungsbericht: Lilly Patscheider ist Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz in der Ortsstelle in Lieboch.
  • Foto: Rotes Kreuz Graz-Umgebung
  • hochgeladen von Alois Lipp

Lilly Patscheider vom Roten Kreuz Lieboch erzählt, was seit Corona anders ist beim Dienst am Mitmenschen.

Seit 2018 ist Lilly Patscheider freiwillige Rettungssanitäterin beim Roten Kreuz in Lieboch. Seit Mitte März hat sich auch ihr Dienstalltag aufgrund der Corona-Krise verändert. Für den Rettungsdienst stellt die aktuelle Krise natürlich eine große zusätzliche Herausforderung dar.

Besondere Herausforderung

"Ich persönlich habe diese Zeit, vor allem zu Beginn, als eine Zeit großer Unsicherheit erlebt, besonders für viele Patienten. Die wohl größte und offensichtlichste Veränderung war der Mund-Nasen-Schutz. Dieser kam bisher nur in speziellen Situationen zum Einsatz, und plötzlich ist er zum ständigen Begleiter geworden", sagt die 23-Jährige. Wie ist die junge Sanitäterin mit der Flut an neuen Informationen in Bezug auf Corona umgegangen? "Das Auftreten einer bis dato neuen Viruserkrankung erzeugt verständlicherweise einen Tumult an Hypothesen und Neuigkeiten, die nach kurzer Zeit wieder überholt sind. Das macht die Gewinnung verlässlicher Informationen nicht immer leicht. Durch mein Studium der Molekularbiologie und Aufklärungsarbeit durch Kliniken und des Roten Kreuzes habe ich sehr schnell gelernt, Quellen zu selektieren und meinen Kenntnisstand so aktuell wie möglich zu halten", berichtet Patscheider, die über eine Studienkollegin zum Roten Kreuz gekommen ist. "Nachdem ich einige Schnupperdienste in der Dienststelle in Lieboch absolviert hatte, stand für mich schnell fest, dass ich die Ausbildung zur Rettungssanitäterin machen möchte", so die engagierte Ehrenamtliche.
Sicherheit gibt ihr auch die stetig gute Zusammenarbeit mit den Kollegen sowie mit den Krankenhäusern und dem Bezirksrettungskommando in Graz-Umgebung. "Das hat bei mir für das nötige Sicherheitsgefühl gesorgt, welches man in dieser Zeit auch braucht."

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