Schluss mit lustig: Fasching fällt Corona zum Opfer

  • Foto: Faschingskomitee Gratwein-Straßengel
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Faschingskomitee Gratwein-Straßengel sagt die Faschingssaison ab.

Am 11.11. um Punkt 11.11 Uhr hätte die närrische Zeit des Jahres wieder einen Anfang genommen. Scharfe Zungen, spitzer Humor und lustige Momente – gerade heuer wäre der Fasching notwendiger gewesen als jemals zuvor. Aufgrund der Corona-Pandemie, der unsicheren Entwicklung und den damit einhergehenden behördlichen Auflagen zittern Faschingsfans aber um die Veranstaltungen. In Gratwein-Straßengel hat das Faschingskomitee nun bei einer internen Sitzung einstimmig und endgültig beschlossen, diese Saison auf Eis zu legen. "Es macht wenig Sinn, in so einer Situation schon vorauszuplanen", sagt Obmann Herbert Ebner. "Es tut uns sehr leid. Wir hätten nichts lieber gemacht, als die Leute zum Lachen zu bringen. Aber es ist, wie es ist." 

Sicherheit geht vor

Bürgermeister Harald Mulle wird heuer genauso wie alle anderen Gemeindebürger auf den Schlachtruf "plem! plem!" verzichten müssen. Sowohl der Sturm auf das Gemeindeamt als auch die Sitzungen und der Umzug werden wegen der weiterhin steigenden Zahlen an Covid-19-Erkrankten nicht stattfinden. "Die Sicherheit und Gesundheit aller Menschen, die zusammenkommen, weil sie mit uns den Fasching gefeiert hätten, hat absoluten Vorrang", sagt Ebner. "Und im Moment wissen wir einfach nicht, wie es in der nächsten Woche aussieht. Deshalb können wir schon gar nichts weiter vorausplanen. Die Organisation braucht immerhin auch eine Vorlaufzeit. Es wäre schade, wenn wir dann in letzter Sekunde alles absagen müssen."
Das Faschingskomitee hat in Gratwein-Straßengel eine lange Tradition, hier wird seit über drei Jahrzehnten zusammen mit dem Publikum Krawall gemacht. Trotz der Umstände verliert das Komitee nicht seinen Humor: "Wenn alles gut läuft, dann sind wir 2021 wieder zurück. Dann gibt's auch genug Material, über das wir wieder schmunzeln können."

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