St. Radegund: Wir:zhaus wird Fairtrade-Partner

Bringen Regionalität auf den Teller: Küchenchef Dominik Haas und Restaurantleiter Manfred Leitold stehen für das Fairtrade-Konzept ein.
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  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Nina Schemmerl

Seit 2011 ist auch St. Radegund eine Fairtrade-Gemeinde. Die Möglichkeit, Fairtrade-Produkte zu konsumieren, gibt es seit Kurzem auch im Restaurant Wir:zhaus als Fairtrade-Partner der Gemeinde.

Wertigkeit steigern

Nach dem Freizeitzentrum und dem Curcafé, die Fairtrade-Produkte anbieten, haben sich auch Wir:zhaus-Besitzer Manfred Windisch und sein Team für einen bewussten Weg der Nachhaltigkeit entschieden – und der geht durch den Magen. "Tomaten müssen nach Tomaten schmecken. So einfach ist das", erklärt Dominik Haas seine Küchenphilosophie. Der Küchenchef legt Wert auf einen biologischen Fußabdruck. So werden etwa Kräuter und Salate vor Ort angebaut, Biosäfte ersetzen zuckerhaltige Getränke und was vom Gemüse beim Schneiden übrigbleibt, wird anderweitig – zum Beispiel für Saucen – verwendet. Auch die Zusammenarbeit mit umliegenden Landwirten ist ihm wichtig. "Unnötige Zusatzstoffe und Lebensmittel, die von weit herkommen, haben dafür gesorgt, dass viele das Essen und seine Wertigkeit verlernt haben." Produkte, die nicht regional bezogen werden können, kommen über den fairen Handel in das Restaurant beziehungsweise in seine Küche.

Nachhaltigkeit vermitteln

"Ausreichend Grund, um wegen einer Partnerschaft anzufragen – und Windisch hat gleich zugesagt", verrät Gemeinderat Günter Lesny, der den fairen Gedanken in St. Radegund maßgeblich vorantreibt. "Was mir besonders gefällt, ist, dass Windisch nicht nur die Kriterien erfüllt, die der Fairtrade-Gemeinde entsprechen, sondern gleich als Fairtrade-Betrieb am Netzwerk teilnehmen will." Um nicht nur Gutes zu tun, sondern auch darüber zu reden und damit beispielgebend zu wirken, wie Lesny betont, übernimmt das Restaurant Verantwortung für eine ökologische und soziale Nachhaltigkeit.
Auch die neue Restaurant-Leitung, der Grazer Kult-Gastronom Manfred Leitold, steht hinter der Partnerschaft: "Wir wollen sinnvollen Genuss bieten, indem wir uns für regionale Produkte, und wenn nicht möglich, für Produkte mit Sinnhaftigkeit und Menschlichkeit entscheiden."

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