Vereinte Kräfte für eine bessere Luft

Nicht gut: Abgase verschlechtern die Luftqualität und gefährden die Gesundheit, daher gilt es, sofort zu handeln.
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Die im Mai präsentierte Studie zu den Auswirkungen von verkehrswirksamen Maßnahmen auf die Luftqualität im Großraum Graz nennt im erweiterten Maßnahmengebiet auch das Gratwein-Gratkorner-Becken. Verkehrslandesrat Anton Lang präsentierte die Studie und erklärte, dass derzeit weder ein autofreier Tag noch eine Citymaut kommen werden. "Die konsequente Umsetzung des Luftreinhalteprogramms Steiermark und die dort enthaltenen Maßnahmen haben in den vergangenen Jahren zu einer Verbesserung der Luftgüte geführt", so der Landesrat. Was die betroffenen Gemeinden für eine bessere Luft bereits realisiert haben und was sie planen, berichten Gratkorns Bürgermeister Helmut Weber und Harald Mulle, Bürgermeister von Gratwein-Straßengel.

Gemeinsam statt einsam

"Dieses Thema muss unbedingt mit den Umlandgemeinden diskutiert werden", erklärt Harald Mulle. Er führt aus, dass Gratkorn und Gratwein-Straßengel bereits viele Maßnahmen gesetzt haben, um eine Verbesserung der Luftqualität zu erwirken. "Wir stärken und fördern den öffentlichen Verkehr. Das ist die einzige Möglichkeit." Von Gratwein-Straßengel fährt man mit der S-Bahn in sieben Minuten nach Graz, die Gemeinde zahlt bei den Öffis mit, damit diese mit der Zone 101 genutzt werden kann.

Öffentlicher Verkehr als Mittel

"Wir finanzieren auch die Taktverdichtungen, um eine bessere öffentliche Anbindung zu gewährleisten", berichtet Helmut Weber und erzählt, dass auch das Park & Ride ausgebaut werden soll. Außerdem wurden bereits alle Gemeindeobjekte an das Fernwärmenetz angeschlossen, um auch hier eine positive Energiebilanz zu erreichen. "Verkehr und Luft sind Themen, die die Menschen bewegen, daher müssen wir uns dem intensiv widmen", betont Weber.

An die Zukunft denken

Beide Ortschefs heben die Wichtigkeit des Fahrrades hervor. Gemeindeübergreifend wird nun am Konzept für Radverkehr im Alltag gefeilt. "Wir haben einige Vorschläge und Ideen, wie etwa eine neue Geh- und Radwegbrücke nach Gratwein", so der Gratkorner Ortschef. Die guten Planungen werden von seinem Kollegen Mulle bestätigt. "Wir wollen auch zwei TIM-Standorte für Carsharing beim Bahnhof in Gratwein und Hauptplatz in Straßengel einführen", ergänzt er. Also soll es zu einer Citymaut oder Fahrverboten gar nicht erst kommen. "Gemeinsam sollen Lösungen erarbeitet werden. Dann braucht es keine Abgaben", so Mulle. Dabei, betonen beide Herren, müsse aber auch Graz seine Hausaufgaben erfüllen.

Warum das Gratkorn-Gratweiner-Becken für eine Grazer Citymaut eine Rolle spielt, können Sie hier nachlesen.

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Helmut Weber, Bürgermeister von Gratkorn: "Feinstaub betrifft nicht nur Graz, daher muss gemeinsam an Lösungen gearbeitet werden."

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