Leserbrief
"Warum wird Gratwein so schlechtgeredet?"

WOCHE-Leser Helmut Schweighofer reagiert auf den Artikel "Neue Studie für Ortskernbelebung in Gratwein" mit folgenden Worten:

"Warum wird Gratwein so schlechtgeredet?

Zu Beginn der Gemeindefusion Ende 2014 wurden von einer Personengruppe Friedhofskreuze mit der Aufschrift 'Gratwein stirbt' aufgestellt. Die Titelseite der WOCHE vom 30.6.2020 lautet 'Gratwein soll auferstehen'.

Ich wohne seit 39 Jahren in der Gemeinde Gratwein, in der viele Vereine und Gruppierungen aktiv tätig sind. Ein bunt gemischtes Kulturprogramm wird geboten. Der Verkehr hat in diesen Jahren enorm zugenommen. Es wird gejammert und geschimpft, aber praktikable, leistbare Lösungsvorschläge wurden nicht vorgebracht. Wir hoffen alle auf eine Entwirrung durch das neue Verkehrskonzept.

Eine Lösung für das gesamte Areal Bahnhof und ehemaligen Kaufhaus Siegl (als 'Neuer Markt' bezeichnet), ist aufgrund mehrerer Beteiligter wie ÖBB, Platzbesitzer und mögl. Bauherrn ein großer Brocken, der aber in Arbeit ist. Die angedachten Projekte für den 'Alten Markt' sind für mich nur heiße Luft.

Freizeitzone Schirningbach: Mitte Juni waren ein bis zwei Zentimeter Wasser im Bach. Die Planer sollten einmal mit Gummistiefeln das Bachbett im Ortsgebiet abgehen. Außerdem ist eine Bebauung mit Bänken etc. äußerst gefährlich. Man sollte sich nur die Bilder des Hochwassers Anfang der 1990er-Jahre anschauen. Durch Verklausungen mit Holz ist das Wasser mehr als einen Meter hoch über das Brückengeländer geschossen. Sogar der Bahnverkehr musste damals vorübergehend eingestellt werden.

Zweites Projekt: Nutzung von Kellern, Hinterhöfen und Gärten von Bürgerhäusern. Wie viele Eigentümer wurden konkret befragt und wie viele davon sind bereit? Wer zahlt die Umwidmungen, Sicherheitsvorkehrungen wie Fluchtwege, Treppengeländer, Toilettenanlagen etc.?
Natürlich gibt es immer wieder Verbesserungspotenzial, und es sollten realistische und machbare Ideen umgesetzt werden, und es darf auch keinen Stillstand geben.
In den letzten Jahrzehnten sind sehr viele Menschen nach Gratwein zugezogen. Kleine und große Betriebe und viele Einzelunternehmungen haben sich angesiedelt.
Also so übel kann das Leben in Gratwein nicht sein, dass es so schlechtgeredet wird."

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