Wegwerf-Unsitte in der Kritik

Vertreter der Berg- und Naturwacht (Bezirksleiter Werner Maier, 3.v.r.) sowie Kooperationspartner trafen sich zum Bezirkstag. Foto: WOCHE
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Die Berg- und Naturwacht klagt beim
Bezirkstag über verdreckte Wanderwege.

christoph.reicht@woche.at

Die Berg - und Naturwächter der zwölf Ortsgruppen des Bezirks Feldbach bemühen sich um die Erhaltung und Pflege unseres Lebensraumes. Der 44. Bezirkstag im Gasthaus Kleinmeier in Unterweißenbach gab darüber Auskunft.
188 Menschen haben sich 2011 in 2.939 Einsatzstunden und 7.667 zurückgelegten Kilometern engagiert“, informierte Neo-Bezirksleiter Werner Maier und gab zugleich eine Vorausschau auf das laufende Jahr 2012. So werde sich die Berg- und Naturwacht heuer verstärkt dem Amphibienschutz widmen und einen „Frühjahrsputz“ in Kooperation mit den Gemeinden und Schulen organisieren. Speziell in Feldbach werde man sich dem „Indischen Springkraut“ annehmen, das an den lokalen Gewässern wuchert, ergänzte Ortsleiter Walter Kleinmaier.
Daneben bemüht sich die Organisation laufend um die Pflege des heimatlichen Erscheinungsbildes, von der Gewässerreinigung, der Pflege der Naturdenkmäler (wie unter Naturschutz stehende Bäume) bis zur Kontrolle der hiesigen Wanderwege. Des Weiteren werden Nist- und Fledermauskästen hergestellt und angebracht, Autowracks entsorgt und Ameisenhügel betreut. Festgestellt wurde einmal mehr der Bedarf an Aufklärung unter der Bevölkerung. Verdreckte Wanderwege und Naturareale und deren Säuberung stünden für die Berg- und Naturwächter an der Tagesordnung. Die Abfallprodukte einer bekannten Fastfood-Kette bereiten dabei besonderes Kopfzerbrechen, wie nicht nur Bezirkshauptmann Wilhelm Plauder in seiner Dankesrede anmerkte.

Dreck wird weggeworfen

„Leider sind wir immer noch mit der Tatsache konfrontiert, dass nach einer gewissen Entfernung zu Mc Donalds der Dreck auf der Straße herumliegt. Das ist kein gutes Signal für unsere Gesellschaft“, gibt Plauder zu bedenken. Gespräche mit den Betrieben und stetiges Bewusstmachen unter den Bewohnern sollen Abhilfe schaffen.

Autor:

Christoph Reicht aus Südoststeiermark

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