Wohlfühlen mit Pflanzen

Viele Zimmerpflanzen profitieren in der warmen Jahreszeit von einem Aufenthalt im Freien.
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  • Viele Zimmerpflanzen profitieren in der warmen Jahreszeit von einem Aufenthalt im Freien.
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Gärtnerinnen wissen es längst: Zimmerpflanzen steigern unser Wohlbefinden, verbessern die Stimmung und lenken von Stress und Sorgen ab. Will man einen Firmenchef oder seinen Büroleiter davon überzeugen, kann man auch wissenschaftliche Studien anführen. Diese beweisen, dass Pflanzen im Raum Schadstoffe filtern, Staub binden und die Luft befeuchten können. Diese vielen positiven Wirkungen haben nur gesunde Pflanzen. Verdorrtes Laub, staubige Blätter und kränkelnde Pflanzen verderben uns schnell die Stimmung.

Worauf es ankommt
Wenn wir uns vor Augen halten, dass unsere Zimmerpflanzen oft aus subtropischen oder gar tropischen Regionen kommen, dann wundern wir uns nicht mehr über ihre Ansprüche. In der Natur regelt sich ja vieles von selber, aber im Topf sind die Pflanzen von ihren Besitzern abhängig. Orchideen zum Beispiel kommen aus dem tropischen Regenwald und sind hohe Luftfeuchtigkeit und Schatten gewohnt. Sie können sich sicher vorstellen, dass trockene Heizungsluft und Sonne nicht optimal vertragen werden. Ein anderes Extrembeispiel sind Kakteen, deren natürliches Verbreitungsgebiet wüstenartige Steppen und Savannengebiete sind. Auch sie erwarten, dass wir ihren natürlichen Lebensraum nachahmen. Fazit: Je besser wir unsere Pflanzen kennen und wissen, wo sie natürlich vorkommen, desto mehr Erfolg haben wir damit. Mit ein paar Tricks und dem richtigen Standort ist es möglich, die natürlichen Gegebenheiten nachzuahmen.

Licht, Wasser, Wärme
Licht ist der wichtigste Faktor zum Überleben einer Pflanze. Der Lichtbedarf der einzelnen Zimmerpflanzen ist dabei ganz unterschiedlich und meistens am Pflegeetikett angegeben. Ein Pflegetipp: Je heller eine Pflanze steht, desto aktiver wächst sie. Dann verträgt sie auch mehr Wärme, Wasser und Dünger. In beheizten Räumen ist die Heizungsluft aber meistens zu trocken. Die Pflanzen reagieren schnell mit eingetrockneten Blattspitzen. Das Ansprühen mit Handzerstäubern bringt nur kurzzeitige Besserung, ein zweiter Untersetzer mit Kies oder Leca gefüllt erhöht die Luftfeuchtigkeit besser.
Wussten Sie, dass mehr Pflanzen ertrinken als verdorren? Schuld daran sind Übertöpfe, in denen das Wasser stehen bleibt. In der Ruhephase, an kühlen, schattigen Plätzen braucht die Pflanze nur sehr wenig Wasser. Je wärmer sie steht, desto mehr muss sie gegossen werden. Und je besser die Pflanze wächst, desto mehr Dünger ist notwendig, daher düngt man im Winter nur wenig.
Das Düngen ersetzt aber niemals das Umtopfen. Das ist ungefähr alle zwei bis drei Jahre notwendig. Wählen Sie einen etwas größeren Topf und hochwertige Blumenerde.

Autor:

Susanne Pammer aus Südoststeiermark

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