Aus 4 mach 1?

Schon lange wird diskutiert, ob die Gemeinden Deutschfeistritz, Peggau, Übelbach und Großstübing zu einer großen zusammengelegt werden sollen, beziehungsweise ob jeweils zwei oder drei der Gemeinden zu einer werden. Die Entscheidung ist immer noch ausständig – in drei der vier Gemeinden ist man von der Idee einer Zusammenlegung nicht angetan, lediglich Deutschfeistritz steht dem Thema offener gegenüber.

Peggau: keine Fusion

In Peggau ist man sich einig: „Wir stehen nach wie vor dazu, dass wir keine Zusammenlegung wollen“, so Bürgermeister Helmut Michael Salomon (Heimatliste). Deutlich wird das auch durch den einheitlichen Gemeinderatschbeschluss aus dem letzten Jahr, in dem man die Fusion mit den anderen Gemeinden ablehnt. In der Wirtschaftsregion, wo es Sinn macht (Tourismus, Wegeverband, usw.), arbeitet man zusammen, durch eine generelle Zusammenlegung könne man aber nur verlieren, heißt es von Seiten der Gemeinde.

Großstübing: Eigenständigkeit

Auch in der Gemeinde Großstübing kann man sich eine Zusammenlegung nicht vorstellen, die Eigenständigkeit soll bleiben. Grund dafür seien unter anderem die kleinen Strukturen, die vorhanden sind: „Die Leute bringen sich viel ein, das hört dann auf“, so Bürgermeister Franz Stampler (ÖVP). Einrichtungen wie die Feuerwehr, die Landjugend oder der Musikverein seien wichtig für die Gemeinde und leben vom Einsatz der Großstübingerinnen und Großstübingern.

Übelbach: jetzt keine Fusion

Der Übelbacher Bürgermeister Markus Windisch (ÖVP) sieht im Moment keinen Grund für eine Fusion: „Grundsätzlich ist es ein Thema, dem man sich stellen muss“. Für ihn sei eine Zusammenlegung aber nur dann sinnvoll, wenn sie auch Vorteile bringt – und die sieht er im Augenblick in seiner Region nicht. Wie auch die anderen drei Gemeinden zieht Übelbach Vorteile aus der Zusammenarbeit im Tourismusverband und der Wirtschaftsregion, eine generelle Zusammenlegung sei für Übelbach im Augenblick aber kein Thema.

Deutschfeistritz: weder dafür, noch dagegen

Deutschfeistritz wäre bei einer Zusammenlegung das örtliche Zentrum – dies ist natürlich kein Nachteil für die Gemeinde – Bürgermeister Michael Viertler (ÖVP) möchte aber vor allem, dass die Bevölkerung aller vier Gemeinden bei einer Fusion profitiert – er sei weder gegen, noch für eine Fusion, abwarten heiße hier die Devise: „Egal, wie es ausgeht, wir werden das Beste daraus machen“, so Viertler.

Abwarten

Das Beste für die Region – der grüne Zweig aller vier Bürgermeister. Ob Zusammenlegung oder nicht, bleibt vorerst abzuwarten – die Entscheidung fällt voraussichtlich erst Ende Jänner. Carina Vanzetta

Autor:

Carina Vanzetta aus Graz-Umgebung

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