Bildungslandesrat Michael Schickhofer war zu Gast im Pfarrkindergarten Gleisdorf und die WOCHE war dabei.

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Die Kinder des Pfarrkindergartens Gleisdorf hatten in der ersten Woche des Sommerkindergartens die Gelegenheit, Bildungslandesrat Michael Schickhofer ganz genau auf seine Tauglichkeit als Kindergärtner zu prüfen. Die WOCHE schaute ihm dabei ebenfalls auf die Finger.

Männer vor
Beim Vorlesen, Puzzlebauen und Spielen schlug sich "der Michael", selbst zweifacher Vater, sehr gut, wie auch Kindergartenpädagogin Elisabeth Pendl bestätigte. "Wir brauchen mehr Männer im Kindergarten", ließ sie den Landesrat wissen.

Mehr Betreuungsvarianten
Schickhofer ist regelmäßig in Kindergärten unterwegs. Vor allem im Vorfeld des neuen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (siehe Infokasten) sei es ihm wichtig gewesen, mit vielen Betroffenen direkt zu sprechen. "Wir haben eine tolle Lösung gefunden", so Schickhofer. "Kinder brauchen Kontinuität und fixe Kindergartenzeiten. Dem gegenüber steht die Flexibiliät, die von den Eltern im Beruf gefordert wird. Dieses Spannungsfeld galt es auszugleichen." Ab Herbst vereinbaren daher Eltern und Kindergartenpädagogen gemeinsam die Betreuungszeiten rund um festgelegte Kernzeiten.

Waschelnass
Inzwischen stellen die Kinder fest: "Michael, du bist ja ganz nass!" Das erste Hemd hat Schickhofer mittlerweile durchgeschwitzt und gesteht: "Ich genieße es, Zeit mit Kindern zu verbringen. Aber ich weiß auch, dass es ganz schön fordernd ist, den ganzen Tag Kinder zu betreuen." Wohl auch darum werden die Mittel für Fortbildungen der Kindergärtnerinnen mit dem neuen Gesetz verdoppelt.

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