Graz-Umgebung
Die Parteien stellen sich für Wahl auf

Neos treten in Graz-Umgebung in zehn Gemeinden mit 34 Kandidaten an. Der Fokus liegt auf Verkehr und Bildung.
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Alle Parteien haben ihre Listen jetzt eingereicht. Nun geht es in den Wahlkampf.

Die zwei Großparteien, auf kommunaler Ebene sind sie das noch, ÖVP und SPÖ treten in allen 36 Gemeinden des Bezirks Graz-Umgebung an. Für die Sozialdemokratie stellen sich 566 Männer und 272 Frauen der Gemeinderatswahl im März. Der Frauenanteil bei den Roten liegt bei 33 Prozent. Die jüngste zu wählende Person bei der SPÖ ist erst 19 Jahre alt und findet sich auf der Liste der SPÖ Raaba-Grambach. Dort gibt es mit Stefan Lackner auch jemanden auf der Liste, der 2015 noch für die FPÖ in den Gemeinderat eingezogen ist. 17 SPÖ-Spitzenkandidaten treten hingegen heuer das erste Mal an. "Oberste Priorität hat dabei ein fairer und auf die Themen der einzelnen Kommunen bezogener Wahlkampf. Anpacken statt den Mitbewerber anpatzen, lautet die Devise", blickt SPÖ-Regionalgeschäftsführer Gerald Murlasits der Wahlauseinandersetzung optimistisch entgegen.

FPÖ hofft auf Bürgermeister

Trotz schwacher Ergebnisse bei den letzten Wahlen blickt auch die FPÖ positiv in Richtung Gemeinderatswahl. Die Blauen treten in 83 Prozent der Kommunen mit insgesamt 399 Kandidaten (Frauenanteil 30 Prozent) an, nur in Kumberg, St. Oswald, St. Radegund, Stiwoll, Thal und Übelbach wurde kein Kandidat gefunden. Bei der letzten Wahl 2015 wurden 86 Gemeinderäte geholt, diese zumindest zu halten, sei das Ziel. Als Hoffnungsgemeinden der FPÖ gelten Vasoldsberg, Gössendorf, Feldkirchen und Gratwein-Straßengel. Dort schnitt die Partei auch zuletzt gut ab. "Ich glaube, dass wir eine historische Chance in Feldkirchen haben. So eine Verankerung wie Stefan Hermann dort hat, er ist die Bürgermeister-Persönlichkeit und Zukunftshoffnung. Auch aufgrund der Schwäche der anderen Parteien", gibt FPÖ-Landesparteichef Mario Kunasek ein klares Ziel vor. "Wir haben mit Meinungsumfragen vor Ort Schwerpunkte gesetzt. Dominierend ist das Thema Kinderbetreuung. Wir wollen ein flächendeckendes Angebot dafür sicherstellen", betont der angesprochene FPÖ-Bezirkschef Stefan Hermann.

Neos wollen mehr

Auch Neos setzen neben den Themen Verkehrsberuhigung, Ausbau des Radwegenetzes und öffentlichen Verkehrs sowie Förderung von Start-ups stark auf das Thema Kinderbetreuung. "Ich bin sehr stolz darauf, dass wir in GU Süd mit mehr als doppelt so vielen Kandidaten antreten als noch 2015", sagt Harts Neos-Gemeinderat Jochen Kotschar. Neben Hart wird auch noch in Hausmannstätten, Kalsdorf, Kainbach, Seiersberg-Pirka, Premstätten, Raaba-Grambach, Semriach, Frohnleiten und Gratwein-Straßengel kandidiert.

Grüne wollen reinkommen

Den Schwung aus den letzten Wahlergebnissen mitnehmen wollen auch die Grünen. Obwohl Elisabeth Maria Zury aus beruflichen Gründen in Wundschuh nicht mehr kandidiert, tritt die Ökopartei heuer in 26 Gemeinden an (2015 waren es noch 25). "Wir konnten in Wundschuh und Fernitz-Mellach nicht wieder antreten, dafür haben wir drei neue Kandidaturen in Frohnleiten, Weinitzen und Dobl-Zwaring. Ich hoffe sehr, dass wir mehr als die 36 Mandate von 2015 erreichen", sagt Bezirkssprecher Günter Lesny.

Neos treten in Graz-Umgebung in zehn Gemeinden mit 34 Kandidaten an. Der Fokus liegt auf Verkehr und Bildung.
Soll FPÖ-Bürgermeister werden: Stefan Hermann (l.)
Autor:

Alois Lipp aus Graz-Umgebung

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